6. Team-Rang, zweimal Top-20 im Mehrkampf und zwei Gerätefinals

  • 3. Mai 2024

  • Alexandra Herzog

  • STV

Der sechste Rang mit dem Team, zwei Top-20-Pl√§tze im Mehrkampf sowie die Qualifikation f√ľr zwei Ger√§tefinals. Die Resultate der Schweizer Juniorinnen an der EM Kunstturnen vom Freitag, 3. Mai 2024 im italienischen Rimini k√∂nnen sich sehen lassen. Frankreich holt sich den Juniorinnen-Europameistertitel mit dem Team und im Mehrkampf.

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Aufstehen. Krone richten. Weitermachen. Nach diesem Motto pr√§sentierten sich die Schweizer Juniorinnen an ihrem Qualifikationswettkampf an den Europameisterschaften Kunstturnen in Rimini (ITA). Nach einem ungl√ľcklichen Start am Stufenbarren mit zwei St√ľrzen fing sich das Schweizer Juniorinnen-Team mit Lyris Azhan, Joya D√ľbi, Matilda Pohl, Lia Schumacher, Kea Walser schnell wieder. Und dies, obwohl das zweite Ger√§t der schwierige Schwebebalken war.

Am Balken, am Boden und am Sprung zeigten die Schweizerinnen gute Übungen und klassierten sich am Ende auf dem sechsten Rang in der Teamwertung. Walser und Schumacher absolvierten einen kompletten Mehrkampf und turnten in die Top-20 (12. Walser / 15. Schumacher). Walser steht ausserdem am Sprung und am Boden in den Gerätefinals vom Sonntag, 5. Mai 2024.

Starke Nerven bewiesen

Obwohl am Startger√§t Stufenbarren gleich zwei Turnerinnen gest√ľrzt waren, liessen sich die Schweizerinnen nicht beirren und fanden am Balken gut in den Wettkampf. Dort erturnten Schumacher und Walser beide √ľber zw√∂lf Punkte f√ľr die Team- und f√ľr ihre Mehrkampfwertung. Als Neunte (nationenbereinigt) ist Schumacher an diesem Ger√§t erste Reserve f√ľr den Final.

Ihre Boden√ľbungen pr√§sentierten die jungen Schweizerinnen mit viel Ausdruck und Energie. Teilweise lag sogar etwas viel Power in den Landungen, weshalb es die Turnerinnen bei einigen Landungen √ľberspickte. Walser qualifizierte sich als Elfte f√ľr den Final.

Am abschliessenden Ger√§t, dem Sprung, holte das Schweizer Team nochmal alles aus sich raus. Kea Walser brachte hohe 13,033 Punkte in die Wertung. Ihr zweiter Sprung brachte Walser 12,533 Punkte ein. Mit einem Schnitt von 12,783 qualifizierte sie sich als Sechste f√ľr den Ger√§tefinal.

Erfahrung mehr wert als Medaillen

Der Schweizer Juniorinnen-Trainer Chris Lakeman zeigte sich sehr zufrieden: ¬ęAls Trainer w√ľnschst du dir nat√ľrlich, dass deine Turnerinnen die besten Leistungen abrufen k√∂nnen. Das ist heute nicht ganz gelungen. Aber ich bin sehr stolz auf die Turnerinnen, dass sie den ungl√ľcklichen Start schnell abgehakt haben. Umso mehr mit dem schwierigen Schwebebalken als zweites Ger√§t. Diese Erfahrung ist mehr wert als Medaillen.¬Ľ

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