Richterwesen

Wir suchen Wertungsrichter Aerobic – Sei dabei und profitiere!

Um einen Wettkampf durchzuführen, braucht es neben Teilnehmenden auch Wertungsrichter, die die Leistungen bewerten. Damit wir auch in Zukunft alle Turnanlässe mit gut ausgebildeten Wertungsrichtern bedienen können und alle Vereine und Turnenden eine faire Note erwarten dürfen, benötigen wir deine Unterstützung.

Während die Ausbildung zum Aerobic Wertungsrichter deinen eigenen Horizont erweitern wird, profitiert auch dein Verein. Denn niemand weiss mehr über das aktuelle Aerobic-Geschehen, als der Wertungsrichter. Dein Verein erhält somit wichtige Informationen aus erster Hand.

Die Wertungsrichter der letzten Jahrgänge haben uns bestätigt, dass die Ausbildung sehr motivierend und hilfreich für die Arbeit im eigenen Turnverein ist. Profitiere auch du von dieser Erfahrung!

Ausbildung Wertungsrichter

  • Modul 1 – Technikkurs (1 Tag)
  • Modul 2 – Wettkampf Choreographie (2 Tage)
  • Modul 3 – Bewertungskriterien (2 Tage)
  • Modul 4 – Prüfung (1 Tag)
     

Die Ausbildung zum Wertungsrichter kann in einem Stück innerhalb eines Jahres oder auf zwei Jahre aufgeteilt absolviert werden. Die genauen Anforderungen und den Ablauf der Ausbildung entnimmst du unserem Leitfaden Kaderbildung Richterwesen Aerobic.

Wir freuen uns auf deine Anmeldung! Mit folgendem Anmeldeformular kannst du dich für die Ausbildung anmelden.

Kursanmeldeformular Wertungsrichterausbildung Aerobic 2018–2019

Bewertung

Jede Vorführung wird von 6 Personen bewertet. Die Wettkampfleitung ist befugt, die Wertungsgerichte in Ausnahmefällen um zwei Wertungsrichter zu reduzieren.

Programmgestaltung (P-Note)
Um die Erfordernisse der P-Note zu erfüllen, muss eine Aerobic-Vorführung dynamisch und ausdrucksvoll sein. Sie demonstriert die Vielfalt der aerobictypischen Bewegungsmöglichkeiten und zeigt fliessende Übergänge und Verbindungen. Variationenreichtum, Kombinationen und Elemente in allen Ebenen. Alle Bewegungen sollen den Charakter  der Disziplin Aerobic repräsentieren.

  • Musik
  • Komposition
  • Vielseitigkeit
  • Originalität
  • Schwierigkeit
     

Technik (T-Note)

  • Bewegungsausführung
  • Harmonie/Sicherheit
  • Bewegungsweite
  • Engagement
  • Synchronität
  • Formationen
     

Ordnungsabzüge
Im Bereich der Ordnungsabzüge können den Turnenden Punktabzüge wegen Vergehen gegen das Reglement oder die Wettkampfvorschriften gemacht werden (z. B. Feldübertritte, Zeit unter-/überschritten usw.).

Endnote
Die T- und die P-Noten gehen von einer Höchstpunktzahl von je 5,00 aus.
Endnote: Die Notenwerte Programm (P) und Technik (T) werden addiert. Die Vorführnote wird auf zwei Stellen nach dem Komma berechnet. Allfällige Ordnungsabzüge werden von der Vorführnote abgezogen, was dann die Endnote ergibt.

Wertungsgericht

Zusammensetzung des Wertungsgerichts

  • Zwei Wertungsrichter bewerten zusammen mit dem Oberwertungsrichter die P-Note und befolgen die Richtlinien und Anweisungen des Oberwertungsrichters.
  • Zwei Wertungsrichter bewerten zusammen mit dem Oberwertungsrichter die T-Note und befolgen die Richtlinien und Anweisungen des Oberwertungsrichters.
  • Jede Vorführung wird von 6 Personen bewertet.
  • Die WL ist befugt, die Wertungsgerichte in Ausnahmefällen um 2 WR zu reduzieren.
     

Oberwertungsrichter

  • Ein Wertungsrichter ist der Oberwertungsrichter der P-Note. Er ist für die Organisation und den Ablauf innerhalb des P-Wertungsgerichtes zuständig. Bei Ungereimtheiten kann er den Wertungsrichterchef zu Rate ziehen.
  • Ein Wertungsrichter ist der Oberwertungsrichter der T-Note. Er ist für die Organisation und den Ablauf innerhalb des T-Wertungsgerichtes zuständig. Bei Ungereimtheiten kann er den Wertungsrichterchef zu Rate ziehen.
     

Wertungsablauf

  • Die P- und T-Wertungsrichter schauen die Vorführung an und bewerten diese entsprechend. Nach der Vorführung schreibt jeder seine Note, bringt allfällige Bemerkungen an und gibt sein Notenblatt dem jeweiligen Oberwertungsrichter. Es finden keine Diskussionen statt, bevor der Oberwertungsrichter nicht alle Notenblätter gesichtet hat.
  • Der Oberwertungsrichter kontrolliert alle Notenblätter sowie die Toleranzgrenze. Die Noten müssen innerhalb von 4/10 bei der P- und T-Note liegen. Bei Unstimmigkeiten entscheidet der Oberwertungsrichter, welche Note korrigiert werden muss und bespricht dies mit dem  entsprechenden Wertungsrichter.
  • Alle Wertungsrichter notieren die Ordnungsabzüge. Über die Höhe des Abzuges entscheiden die Oberwertungsrichter in gegenseitiger Absprache (bei Uneinigkeiten nehmen sie Rücksprache mit dem Wertungsrichterchef).

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