Richterwesen

Wir suchen Wertungsrichter*innen Aerobic – sei dabei und profitiere!

Um einen Wettkampf durchzuführen, braucht es neben Teilnehmenden auch Wertungsrichter*innen, die die Leistungen bewerten. Damit wir auch in Zukunft alle Turnanlässe mit gut ausgebildeten Wertungsrichter*innen bedienen können und alle Vereine und Turnenden eine faire Note erwarten dürfen, benötigen wir deine Unterstützung.

Während der Ausbildung zum Aerobic-Wertungsrichter erhältst du einen neuen Blick in die Sportart. Durch dein Wissen profitiert auch dein Verein, denn niemand weiss mehr über das aktuelle Aerobic-Geschehen als der*die Wertungsrichter*in. So erhält dein Verein wichtige Informationen aus erster Hand.

Die Ausbildung ist spannend und zugleich sehr animierend und nützlich für die Arbeit im eigenen Turnverein. Profitiere auch du von dieser Erfahrung!

Ausbildung Wertungsrichter

  • Modul 1 – Technikkurs (1 Tag)
  • Modul 2 – Wettkampf Choreographie (2 Tage)
  • Modul 3 – Bewertungskriterien (2 Tage)
  • Modul 4 – Prüfung (1 Tag)
     

Der Grundkurs Wertungsrichter Aerobic kann innerhalb eines Jahres absolviert werden. In begründeten Ausnahmefällen können Module im Folgejahr besucht werden. Die Reihenfolge der Module muss dabei zwingend eingehalten werden. Die genauen Anforderungen und den Ablauf der Ausbildung entnimmst du unserem Leitfaden Kaderbildung Richterwesen Aerobic.

Wir freuen uns auf deine Anmeldung!

Grund- und Fortbildungskurse
Richterkurse Aerobic

Bewertung

Jede Vorführung wird von 6 Personen bewertet. Die Wettkampfleitung ist befugt, die Wertungsgerichte in Ausnahmefällen um zwei Wertungsrichter zu reduzieren.

Programmgestaltung P-Note
Eine Aerobic-Vorführung soll dynamisch und ausdrucksvoll sein. Sie demonstriert die Vielfalt der aerobictypischen Bewegungsmöglichkeiten und soll den Charakter der Disziplin Aerobic repräsentieren. Mit einer ausgewogenen Auswahl und Platzierung von Aerobic und Elementen soll die Vorführung vielseitig gestaltet werden.

  • Musik
  • Komposition
  • Aerobic
  • Elemente

Technik
Eine einzelne Person weist ein hohes Level an physische Kapazität auf - wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und koordinative Fähigkeiten (Rhythmisierungs-, Gleichgewichts-, Orientierungs-, Reaktions- und Differenzierungsfähigkeit).

Die technisch korrekte Ausführung von Schritten und Elementen beinhalten Körperhaltung, Fusspositionen, Gelenkstellungen, sicheres Landeverhalten und gute Körperspannung.

Eine optimale Ausführung zeichnet sich durch grosszügige Arm- und Beinbewegungen, einen sicheren Übungsablauf und einheitliche Bewegungsausführungen aus.

Eine starke, selbstsichere Ausstrahlung der Gruppe wird während der ganzen Darbietung erwartet.

  • Bewegungsausführung Schritte und Elemente
  • Harmonie/Sicherheit
  • Bewegungsweite
  • Engagement
  • Synchronität
  • Formationen

Ordnungsabzüge
Im Bereich der Ordnungsabzüge können den Turnenden Punktabzüge wegen Vergehen gegen das Reglement oder die Wettkampfvorschriften gemacht werden (z. B. Feldübertritte, Zeit unter-/überschritten usw.).

Endnote
Die T‑ und die P‑Note gehen von einer Höchstpunktzahl von je 5.00 aus.

Die Notenwerte Technik (T) und Programm (P) werden addiert. Die Vorführnote wird auf drei Stellen nach dem Komma berechnet. Allfällige Ordnungsabzüge werden von der Vorführnote abgezogen, was dann die Endnote ergibt

Wertungsgericht

Zusammensetzung des Wertungsgericht
Jede Vorführung wird von 6 Richter*innen bewertet.
Zwei Wertungsrichter*innen bewerten zusammen mit dem Oberwertungsrichter die T-Note und befolgen die Richtlinien und Anweisungen des Oberwertungsrichters.
Zwei Wertungsrichter*innen bewerten zusammen mit dem Oberwertungsrichter die P-Note und befolgen die Richtlinien und Anweisungen des Oberwertungsrichters.
Die Wettkampfleitung ist befugt, nach Absprache mit dem Regionenverantwortlichen (ROV) Aerobic, die Wertungsgerichte in Ausnahmefällen um zwei Wertungsrichter*innen zu reduzieren.

Oberwertungsrichter
Ein*e Wertungsrichter*in ist der Oberwertungsrichter der T-Note. Er/Sie ist für die Organisation und den Ablauf innerhalb des T-Wertungsgerichtes zuständig. Er/Sie kontrolliert die Toleranz unter den Wertungsrichtern. Er/Sie ist dafür verantwortlich, dass Ordnungsabzüge auf dem T-Notenblatt geschrieben und auf dem Endnotenblatt berücksichtigt werden.
Ein*e Wertungsrichter*in ist der Oberwertungsrichter der P-Note. Er/Sie ist für die Organisation und den Ablauf innerhalb des P-Wertungsgerichtes zuständig. Er/Sie kontrolliert die Toleranz unter den Wertungsrichtern.

Wertungsablauf
Die T- und P-Wertungsrichter*innen schauen die Vorführung an und bewerten diese entsprechend. Nach der Vorführung schreibt jeder seine Note, bringt allfällige Bemerkungen an und gibt sein Notenblatt dem jeweiligen Oberwertungsrichter. Es finden keine Diskussionen statt, bevor der Oberwertungsrichter alle Notenblätter gesichtet hat.
Der Oberwertungsrichter kontrolliert alle Notenblätter sowie die Toleranzgrenze. Die Noten müssen innerhalb von 4/10 bei der T- und P-Note liegen. Bei Unstimmigkeiten entscheidet der Oberwertungsrichter, welche Note korrigiert werden muss und bespricht dies mit dem/der entsprechenden Wertungsrichter*in.
Alle Wertungsrichter*innen notieren die Ordnungsabzüge. Über die Höhe des Abzuges entscheiden die Oberwertungsrichter in gegenseitiger Absprache. Der Ordnungsabzug muss auf dem Hilfsnotenblatt des Oberwertungsrichters der T-Note ersichtlich sein.

Co-Partner

Partner