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Swiss Cup ZĂŒrich: «Wie eine 53. Woche im Jahr»

  • 13. Oktober 2021

  • Marc Frey

  • zvg

Der Swiss Cup ZĂŒrich wĂ€re ohne zahlreiche Helferinnen und Helfer sowie die namhaften internationalen Athletinnen und Athleten undenkbar. Damit sie sich alle wohl fĂŒhlen, organisiert Ralph Fischer seit 2016 die Verpflegung – die sogenannte «kleine StĂ€rkung». Die nachfolgenden Zeilen geben einen kleinen Einblick in Fischers Arbeit.

Er ist bei allen eine ĂŒberaus gern gesehene Person. Denn wer hat nicht gerne etwas zu essen und zu trinken? Ralph Fischer ist zustĂ€ndig fĂŒr die Verpflegung von sĂ€mtlichen Helferinnen und Helfern, welche am Swiss Cup ZĂŒrich einen Einsatz leisten. Zudem verpflegt er alle Athletinnen und Athleten wĂ€hrend den Trainings und dem Wettkampf.

Zur Person

RALPH FISCHER

Ralph ist 29 Jahre alt, wohnt auf der Axalp im Berner Oberland, und ist selbstĂ€ndiger Landwirt. Seit 2016 ist er beim Swiss Cup ZĂŒrich fĂŒr die Verpflegung zustĂ€ndig. In seiner Freizeit geht er gerne auf Wandertouren und fĂ€hrt gerne Ski und Snowboard.

Sein Einsatz beginnt zusammen mit den ersten Aufbauarbeiten und endet, wenn die letzten Helfer ihren Einsatz geleistet haben. Nebenbei unterstĂŒtzt er das Team «Dienste» nach KrĂ€ften. So transportiert er ganz nebenbei diverses Material von A nach B. «Die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Personen und die Kommunikation mit Athletinnen und Athleten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, OK-Mitgliedern und Volunteers machen meine Arbeit so spannend. Die vielen Einblicke sind fĂŒr mich Jahr fĂŒr Jahr eine Bereicherung».

Sein Einsatz in die «Swiss Cup ZĂŒrich Woche» startet jeweils am Mittwochmorgen mit Einrichten und ersten Bereitstellungen in der Mehrzweckhalle Wallisellen. Am Nachmittag geht es erstmals auf Einkaufstour. Von Donnerstag bis Samstag startet sein Tag jeweils um 7.30 Uhr. In den Trainingshallen stellt er die Verpflegung und GetrĂ€nke sicher. Oft greifen die Trainerinnen und Trainer sehr gerne zum Kaffee. FĂŒr frĂŒhaufstehende OK-Mitglieder stellt er Gipfeli bereit. Normalerweise finden am Donnerstagabend der Event «Giulia Kidz Day» und am Freitagabend der U16-LĂ€nderkampf «Swiss Cup Juniors» statt. Auch hier braucht es Verpflegung und GetrĂ€nke. Feierabend gibt es also meist nicht vor 22.30 Uhr.

Am Samstag beginnt sein Einsatz «erst» gegen 8.00 Uhr. Nach den letzten Trainings und Kursen wird der Hauptsitz von Wallisellen ins Hallenstadion verlagert. Auch hier werden einige Verpflegungsstandorte eingerichtet.

Am Sonntag steht er dann bevor: Der grosse Tag. Ab 6.30 Uhr werden Helfer instruiert, Verpflegungsstandorte beliefert und möglichst alle WĂŒnsche betreffend Essen erfĂŒllt.

Vom Show-Team, ĂŒber die Athletinnen und Athleten, im Regieraum und bei der Abteilung Sponsoring: Fischer ist ĂŒberall anzutreffen. Denn stets mĂŒssen alle Standorte mit genĂŒgend Lebensmitteln ausgestattet sein.

Auch das Abbau-Team möchte um 20 Uhr noch verpflegt werden. «Das schwierigste an meiner Aufgabe ist, dass die Menge an Lebensmittel aufgeht», sagt Fischer.

Wichtig ist, dass alle genĂŒgend verpflegt werden. Fast genau so wichtig ist mir jedoch, dass wir am Ende nicht Essen wegwerfen mĂŒssen.
Ralph Fischer zustĂ€ndig fĂŒr die Verpflegung

Neben all seinen Aufgaben in seinem Ressort unterstĂŒtzt er wĂ€hrend der ganzen Woche das Team «Dienste» mit diversen logistischen TĂ€tigkeiten. «Meist sind die Frauen froh, wenn ich den Transporter fahre». So bringt er auch mal die Blumengestecke in den VIP-Bereich oder hilft die ankommenden Volunteers in Empfang zu nehmen.

«Am Swiss Cup ZĂŒrich schĂ€tze ich am meisten die Zusammenarbeit», fĂŒhrt Fischer aus, der nur dank seiner selbstĂ€ndigen TĂ€tigkeit als Landwirt so viel Zeit fĂŒr seine ehrenamtlichen TĂ€tigkeiten aufbringen kann. «Der Anlass ist fĂŒr mich seit Jahren ein vielseitiger und spannender Wettkampf, bei dem sich Jung & Alt treffen können». Sein persönliches Schlussfazit zeigt, mit wie viel Freude und Engagement er sich fĂŒr Weltklasse Turnen einsetzt: «Die Woche des Swiss Cup ZĂŒrich ist fĂŒr mich wie eine 53. Woche im Jahr».

Swiss Volunteers

Der Swiss Cup ZĂŒrich nutzt zur Helferrekrutierung, Helferadministration und Helfereinteilung das Tool von Swiss Volunteers. Die vollumfĂ€nglichen Dienstleistungen von Swiss Volunteers erlauben eine gelungene Organisation der unzĂ€hligen HelfereinsĂ€tze zu einem erschwinglichen Preis.

Die nationale Nonprofit-Organisation und dessen Helfermanagement-Plattform richtet sich zum einen an Personen, welche sich ehrenamtlich engagieren möchten und zum anderen an Veranstalter, die ihre Events nur dank Freiwilligen durchfĂŒhren können und die das Engagement ihrer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer besser planen und wertschĂ€tzen möchten.