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«Wollen unseren Sport ins Rampenlicht rĂŒcken»

  • 21. April 2024

  • PD Faustball Euro 2024

  • zvg

Gabriel SĂŒss und sein Team bringen mit der Europameisterschaft den Faustball in den Thurgau. Vom 21. bis 24. August 2024 geht die Faustball Europameisterschaft der MĂ€nner in Frauenfeld ĂŒber die BĂŒhne. OK-PrĂ€sident Gabriel SĂŒss verrĂ€t, auf was sich die Besucherinnen und Besucher freuen dĂŒrfen.

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Spitzen-Faustball mit Europas Elite im Thurgau. Diesem Ziel nehmen sich das Organisationskomitee der MĂ€nner Faustball Europameisterschaft um PrĂ€sident Gabriel SĂŒss und die 15 TrĂ€gervereine aus der Region an. Vom 21. bis 24. August 2024 soll der Faustballsport die Sportanlage der Frauenfelder Kleinen Allmend beleben. «Wir hoffen auf bis zu 10‘000 Besuchende ĂŒber alle vier Tage hinweg», meint SĂŒss. Doch geboten werden soll nicht nur Faustball auf höchstem Niveau, sondern auch kulinarische Verpflegung, Livekonzerte sowie ein Kindernachmittag. SĂŒss sagt: «Die Kleine Allmend bietet eine tolle Infrastruktur und uns somit viel Gestaltungsspielraum.»

Bereits am Mittwochabend soll mit dem Eröffnungsspiel zwischen der Schweizer Nationalmannschaft und Österreich ein erster Höhepunkt fĂŒr gute Stimmung sorgen. Das Spektakel zum Einstieg kann von den StehplĂ€tzen aus gratis beobachtet werden. Am Donnerstag und Freitag messen sich die neun teilnehmenden Teams in Gruppen- und Kreuzspielen. Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Halbfinalpartien, die am spĂ€teren Freitagnachmittag angesetzt sind. Nebst der Schweiz und Vizeweltmeister Österreich sind auch Deutschland als amtierender Welt- und Europameister und Italien Teil der Gruppe A. In der Gruppe B messen sich Belgien, DĂ€nemark, Polen, Serbien und Tschechien. SĂŒss sagt: «Wir setzen auf gute und ausgeglichene Spiele und freuen uns auf guten Faustballsport auf allerhöchstem Niveau. Der eigentliche Höhepunkt wird dann sicherlich das Finalspiel am Samstag, hoffentlich mit Schweizer Beteiligung.»

OK-PrĂ€sident Gabriel SĂŒss

Grösster Faustball-Event auf Schweizer Boden seit WM 2019

Bevor es aber so weit ist, gibt es noch so einiges zu tun. Aktuell laufen vor allem der Vorverkauf der Tickets sowie die Suche nach Helfenden auf Hochtouren. «Was wir planen können, haben wir im Griff. Die strenge Zeit kommt aber erst noch», meint SĂŒss. FĂŒr den OK-PrĂ€sidenten ist dies zwar nicht sein erstes Rodeo, aber das erste dieser Grösse. Seit ĂŒber drei Jahrzehnten dem Faustballsport verbunden, hat SĂŒss als langjĂ€hriger VereinsprĂ€sident des STV Bettwiesen Erfahrung in der Organisation von AnlĂ€ssen gesammelt. Angefragt wurde er von Toni Meier, der 2019 als OK-PrĂ€sident die Leitung ĂŒber die Faustball Weltmeisterschaft in Winterthur innehatte. SĂŒss sagt: «Als mich Toni fĂŒr die Euro 2024 angefragt hat, habe ich nicht lange gezögert. Ich freue mich, diesen Grossanlass mit meinen Kolleginnen und Kollegen auf die Beine stellen zu dĂŒrfen.» Seit dem FrĂŒhjahr 2021 ist man nun mit der Umsetzung dieses Projekts beschĂ€ftigt. Meier seinerseits ist im OK als Berater und VizeprĂ€sident engagiert und bringt Erfahrungen der WM 2019 mit ein.

GrossanlĂ€sse kennt die Frauenfelder Allmend zur GenĂŒge. Auch mit dem Faustballsport ist sie durch das jĂ€hrlich stattfindende Auffahrtsturnier, welches jeweils vom Sportverein SATUS Frauenfeld durchgefĂŒhrt wird, vertraut. «Als wir die Stadt Frauenfeld bezĂŒglich der DurchfĂŒhrung angefragt haben, erhielten wir gutes Echo. Generell verlĂ€uft die Zusammenarbeit reibungslos», sagt SĂŒss.

Neue Dynamik fĂŒr den Faustballsport entwickeln

Die Kleine Allmend ist sowohl mit Fahrzeugen als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und bietet eine grosszĂŒgige Infrastruktur. «Die Infrastruktur ermöglicht es uns, zusĂ€tzlich zum Spielbetrieb ein Rahmenprogramm mit Konzerten und Barbetrieb anzubieten», so der OK-PrĂ€sident. Der Zutritt zum GelĂ€nde ist kostenlos. So sollen möglichst viele Interessierte angelockt werden. SĂŒss sagt: «Wir erhoffen uns eine positive Darstellung der Faustballszene, die hoffentlich neue Dynamik generiert, um der RĂŒcklĂ€ufigkeit unserer Sportart entgegenzuwirken.» Damit dies gelingt, legt sich das 11-köpfige OK ins Zeug und investiert unzĂ€hlige ehrenamtliche Stunden in die Organisation des Grossanlasses.

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