Matteo Giubellini

Junioren-Team und Giubellini auf Rang 4

  • 19. August 2022

  • Thomas Greutmann

  • Janis Fasser/Thomas Ditzler

Das Schweizer Junioren-Team belegt an den Europameisterschaften Kunstturnen in M√ľnchen den sehr guten vierten Rang. Matteo Giubellini qualifiziert sich f√ľr den Ger√§tefinal am Reck und verpasst als Vierter nur knapp eine Medaille im Mehrkampf.

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Die besten Teams Europas duellierten sich heute am ersten Wettkampftag der Kunstturn-Junioren an den Europameisterschaften in M√ľnchen. Das Niveau war, wie bereits bei der Elite, sehr hoch. Die Top-5-Teams machten nahezu keine Fehler. Erfreulicherweise kam auch das Schweizer Team, abgesehen von einem Sturz am Sprung, ohne Patzer durch. Die Equipe mit Mario Brand, Matteo Giubellini, Jan Imhof, Mirco Riva und Kilian Schmitt zeigten, dass sie vom Trainerteam gut vorbereitet worden waren auf die europ√§ischen Titelk√§mpfe. Sie turnten an allen Ger√§ten sehr stabil, auch wenn sich zwischendurch ein paar kleinere Unsicherheiten einschlichen.

Top-Trio zu stark

Mit 234,763 konnten sie das starke Team von Nachbar Deutschland um knapp zwei Zehntelspunkte distanzieren und sich den sehr guten vierten Rang sichern. Den Teams aus Italien, Frankreich und Grossbritannien musste die Eidgenossen aber im Klassement den Vortritt lassen. Das Trio turnte insgesamt etwas schwieriger und pr√§ziser und machte die Medaillenr√§nge verdienterweise unter sich aus. 

Schweizer Junioren-Team
Schweizer Junioren-Team

Giubellini im Reckfinal und nur knapp an Mehrkampfmedaille vorbei

Der starke Schweizer Auftritt zeigte sich auch im Mehrkampfklassement. Mit 78,665 Punkten verpasste der Aargauer Matteo Giubellini nur um gerade drei Zehntelspunkte die Bronzemedaille. Der zweite Schweizer Mehrk√§mpfer, der Baselbieter Jan Imhof, konnte sich mit guten 77,766 Punkten den 10. Rang erturnen. Giubellini wird in den Ger√§tefinals nochmals um Medaillen k√§mpfen k√∂nnen. Als Siebter qualifizierte er sich f√ľr den Final der besten acht Reckturner. 

Schrecksekunde f√ľr Imhof

Jan Imhof sorgte am Schlussger√§t, den Ringen, f√ľr ein Raunen im Olympia-Stadion in M√ľnchen. W√§hrend seiner Ring√ľbung riss ihm das Ringleder. Gl√ľcklicherweise konnte er sich mit dem anderen Arm festhalten und kam so mit dem Schrecken davon. Dank einer neuen Regelung im Code de Pointage durfte Imhof seine √úbung aber nochmals starten und turnte diese dann sicher durch.

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