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Sven Wenger – die Drehscheibe fĂŒr jegliche Anliegen

  • 5. November 2023

  • Thomas Ditzler

  • Martin Fröhlich

Als Bereichsleiter Wettkampf hat Sven Wenger am Swiss Cup ZĂŒrich eine zentrale Rolle. Seit acht Jahren laufen beim 38-JĂ€hrigen wĂ€hrend des Wettkampfes die FĂ€den zusammen, zugleich ist er fĂŒr viele Athletinnen und Athleten erste Anlaufstelle bei Fragen jeglicher Art.

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Zur Person

Sven Wenger ist 38 Jahre alt. Der Geomatiktechniker lebt in Oetwil am See und leitet beim TV StĂ€fa die Kunstturn-Riege. Seit 2015 ist er beim Swiss Cup ZĂŒrich tĂ€tig. Zu seinen Hobbies gehören Sport allgemein, das Kunstturnen und Reisen.

«Wenn alle Athleten einmal vor Ort sind, bin ich schon mal sehr beruhigt», sagt Sven Wenger und lacht. Seit 2015 hat der 38-JĂ€hrige am Swiss Cup ZĂŒrich die Wettkampfleitung inne. In dieser Funktion beginnt seine Arbeit schon viel vor dem eigentlichen «Swiss Cup ZĂŒrich»-Wochenende. Unter anderem ist er fĂŒr das Teilnahmefeld zustĂ€ndig. Erste Gedanken, welche Nationen und Turnenden angefragt werden, mache er sich jeweils im FrĂŒhjahr. «Dann gilt es sich eine Übersicht zu verschaffen, wer noch aktiv ist und eine Option wĂ€re, damit wir ein attraktives Starterfeld haben», erzĂ€hlt Wenger.

Wir versuchen, die besten Bedingungen zu schaffen.

Mischung aus Event und Wettkampf finden

Daneben kĂŒmmert sich der Oetwiler aber auch um die Kampfrichter, die Koordination mit dem Resultate-Service und steht mit der Regie, welche fĂŒr den zeitlichen Ablauf verantwortlich ist, in Kontakt. Ein gefragter Mann ist Sven Wenger vor allem wĂ€hrend der «Swiss Cup ZĂŒrich»-Woche. Dann gilt es unter anderem zu schauen, dass die Athletinnen und Athleten stets am richtigen Ort sind oder die TurngerĂ€te auch den aktuell geltenden Normen entsprechen. Fast noch wichtiger ist es, dass Wenger vor Ort fĂŒr Fragen jeglicher Art im Zusammenhang mit dem Wettkampf zur VerfĂŒgung steht. FĂŒr die Turnenden ist er quasi «MĂ€dchen fĂŒr alles». «LĂ€uft alles nach Plan, dann bin ich sehr ruhig», sagt er. Hektischer werde es höchstens bei Unvorhersehbaren, beispielsweise wenn sich ein Protagonist oder eine Protagonistin verletzt.

Besonders speziell bei seiner Arbeit am Swiss Cup ZĂŒrich sei, dass der Spagat zwischen den Show-Elementen und dem eigentlichen Wettkampf gelingt. Hier gelte es, die passende Mischung zu finden, damit die Bereiche Show und Wettkampf gegenseitig RĂŒcksicht aufeinander nehmen wĂŒrden, erklĂ€rt Wenger: «FĂŒr die Athleten steht der Sport im Zentrum, sie wollen Top-Leistungen erbringen und wir versuchen, dafĂŒr die besten Bedingungen zu schaffen.»

Es sei von Vorteil, dass er als ehemaliger Kunstturner und heute Trainer und Kampfrichter mit der Sportart bestens vertraut sei, «vor allem, was das Regelwerk betrifft», so Wenger. Eine grössere Herausforderung sei dann und wann die Kommunikation mit den Athleten aus den verschiedenen LÀndern. «Mit Hilfe von Dolmetschern finden wir aber auch hier stets einen Weg», erklÀrt Wenger.

FĂŒr uns ist der Swiss Cup ZĂŒrich eine Art Sucht.
Sven Wenger

Wie der Sohn, so auch der Vater

Im Umgang mit den Athleten musste Sven Wenger in all den Jahren auch schon einige Male Lösungen finden. Sei es, wenn ein Rucksack mit persönlichen Unterlagen bei der RĂŒckreise im Transport-Shuttle liegen geblieben ist oder wie 2021 als die Russin Angelina Melnikova ihre Auszeichnung (die Swiss Cup-TrophĂ€e) im Hotel vergessen hatte. Sogar als Tourismusauskunft war sein Wissen das eine und andere Mal gefragt.

Das grösste Kompliment fĂŒr sein Engagement sei es aber, wenn die Athletinnen und Athleten gerne wieder an den Swiss Cup ZĂŒrich kommen. «Einige fragten auch schon von sich aus an», erzĂ€hlt Wenger. Die «Swiss Cup ZĂŒrich»-Faszination hat mittlerweile auch familien-intern abgefĂ€rbt. Neben Sven ist seit einigen Jahren auch sein Vater Harry fĂŒr den Side-Event «Swiss Cup Juniors» mitverantwortlich. «FĂŒr uns ist der Swiss Cup ZĂŒrich eine Art Sucht», sagt Sven. Denn: «Einmal mit dem Kunstturnen verbunden, lĂ€sst es dich nicht mehr los.»

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