Unterschiedliche Ausgangslage vor dem Final4-Turnier

4. Februar 2020

Am Wochenende vom 8./9. Februar 2020 steht das Faustball Final4-Turnier der Frauen und Männer in Winterthur an. Im Kampf um die Medaillen sind die letztjährigen Finalistinnen aus Jona und Diepoldsau zu favorisieren. Bei den Männern stellt sich im Vorfeld die Frage, wer tritt die Nachfolge von Wigoltingen an?

Mit Jona, Diepoldsau, Neuendorf und Kreuzlingen haben sich die vier Faustball-Frauschaften fürs Final4-Turnier qualifiziert, die vor der Saison praktisch alle Experten auf der Rechnung hatten. Und auch für die Halbfinalpartien, die am kommenden Samstag, 8. Februar 2020 ausgetragen werden, sind die Favoritenrollen klar verteilt. Jona und Diepoldsau sind die beiden Teams, die es zu schlagen gilt. Neuendorf und Kreuzlingen starten als Aussenseiterinnen ins Geschehen. Doch ganz so einfach dürfte es dann doch nicht werden. Kreuzlingen, das in der Qualifikation den vierten Rang belegt hat, vermochte Jona in der Qualifikation zu fordern.
Die Jonerinnen ihrerseits nehmen die Aufgabe gegen Kreuzlingen im Halbfinal keinesfalls auf die leichte Schulter. «Wir müssen eine solide Leistung abrufen können gegen Kreuzlingen. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen, denn sie haben einen sehr grossen Kampfgeist», so Angreiferin Janine Stoob. «Wir haben aber eine gute Qualifikation gespielt und gezeigt, dass wir auch gegen die besten Teams alle Spielerinnen einsetzen können.» Wenig überraschend ist das Ziel der Jonerinnen denn auch der Schweizer Meistertitel.Den wollen aber die Titelverteidigerinnen aus Diepoldsau bei sich behalten. «Wir sind alle fit und bereit für die Titelverteidigung», gibt sich Angreiferin Tanja Bognar kämpferisch. Im Halbfinalduell gegen Neuendorf sind die Rheininslerinnen sicher zu favorisieren, haben sie doch das Direktduell in der Qualifikation deutlich mit 3:0 gewonnen. Ohne Gegenwehr werden sich aber die Neuendörferinnen keinesfalls geschlagen geben, schliesslich ist ein Medaillenrang das Ziel für die Equipe aus Neuendorf.

Diepoldsauer streben Finalrevanche an
Bei den Männern stellt sich am Wochenende die Frage, wer tritt die Nachfolge von Vorjahressieger Wigoltingen an? Im Halbfinal kommt es zu folgenden Duellen: Qualifikationssieger Oberentfelden trifft auf Widnau und Diepoldsau spielt gegen Elgg-Ettenhausen. Für die Spieler des STV Oberentfelden ist es eine neue Situation: Dank ihren starken Leistungen in der bisherigen Saison starten sie als Qualifikationssieger ins Final4-Turnier in Winterthur und gehören damit plötzlich zu den Mitfavoriten auf den Titel. Doch trotz neun Siegen aus zehn Spielen in der Qualifikation haben sie noch keine Medaille auf sicher. Dafür müssen sie am Final4-Turnier ihre Leistung noch einmal abrufen. Bereits im Halbfinal gegen Widnau werden die Oberentfelder gefordert sein. Die Ausgangslage im zweiten Halbfinalspiel zwischen Diepoldsau und Elgg-Ettenhausen ist eindeutiger. Die Rheininsler starten als klare Favoriten in diese Begegnung. Trotzdem: Das Ziel von Diepoldsau ist der Meistertitel, nachdem die Rheininsler vor einem Jahr im Final an Wigoltingen gescheitert waren. Daraus macht die Mannschaft kein Geheimnis. Dass sie in der Qualifikation zuletzt gegen Oberentfelden klar mit 0:3 verloren haben, ändert an dieser Zielvorgabe nichts. Das Ziel von Elgg-Ettehausen, das in der Qualifikation Rang drei belegt hatte, ist der derweil der Gewinn einer Medaille.

Text: PD Swiss Faustball/Fabio Baranzini/adapt. tdi.

Spielpläne Final4-Turnier Frauen in Winterthur. Halbfinals. Samstag, 8.2.2020, 12:45 Uhr: Jona vs. Kreuzlingen. – 15:45 Uhr: Diepoldsau vs. Neuendorf.– Sonntag, 9.2.2020, 10:15 Uhr: Bronzespiel Frauen. – 14:00 Uhr: Finalspiel Frauen.
Final4-Turnier Männer in Winterthur. Halbfinals. Samstag, 8.2.2020, 14 Uhr: Oberentfelden vs. Widnau. – 17 Uhr: Diepoldsau vs. Elgg-Ettenhausen.– Sonntag, 9.2.2020, 11:30 Uhr: Bronzespiel Männer. – 15:30 Uhr: Finalspiel Männer.


Foto ganz oben: Das Team aus Diepoldsau setzt sich den Titel zum Ziel. Foto: Fabio Baranzini / Swiss Faustball

Main Partner

Co-Partner

Partner