Ein letzter Check der Sport-Toto-Gesellschaft f√ľr den Schweizer Sport

  • 27. November 2022

  • Swiss Olympic

An der 26. Versammlung des Sportparlaments haben die Delegierten der Mitgliedsverb√§nde von Swiss Olympic einen Trendsport in den Dachverband aufgenommen und dem revidierten Ethik-Statut zugestimmt. Zudem endete eine √Ąra im Sportf√∂rdersystem ‚Äď mit einem Rekordbeitrag.

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¬ęDer Schweizer Sport hat ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich ‚Äď und er darf zuversichtlich in die Zukunft schauen¬Ľ, sagte Swiss-Olympic-Pr√§sident J√ľrg Stahl an der 26. Versammlung des Sportparlaments mit Blick auf die zahlreichen Erfolge der Schweizer Sportlerinnen und Sportler. Der Dachverband des Schweizer Sports werde sich auch in Zukunft daf√ľr einsetzen, dass sich die Verb√§nde ‚Äď und mit ihnen die Athletinnen und Athleten ‚Äď erfolgreich und zielgerichtet entwickeln k√∂nnen.

Einen wichtigen Beitrag zu einem in allen Bereichen erfolgreichen Schweizer Sport leisten die F√∂rdergelder der Sport-Toto-Gesellschaft (STG). Diese fallen f√ľr 2022 rekordhoch aus: Vor der Versammlung des Sportparlaments, die heute im SRG-Studio Z√ľrich-Leutschenbach stattfand, √ľberreichte STG-Pr√§sident Bernhard Koch einen Check im Wert von 54'156‚Äô134 Franken an Swiss-Olympic-Pr√§sident J√ľrg Stahl. Diese Mittel stammen aus den Gewinnen der beiden Lotteriegesellschaften Swisslos und Loterie Romande und √ľbersteigen den Betrag vom Vorjahr um sechs Millionen, als mit 48,1 Millionen auch schon ein neuer Rekordbeitrag ausbezahlt worden war.

J√ľrg Stahl dankte der Sport-Toto-Gesellschaft im Namen des Schweizer Sports herzlich f√ľr den √ľberreichten Check ‚Äď es war der allerletzte, den Swiss Olympic von der STG erhielt. Im Rahmen des neuen Geldspielgesetzes, das 2019 in Kraft getreten ist, kommt es zu einem Systemwechsel. Die neu gegr√ľndete Stiftung Sportf√∂rderung Schweiz √ľbernimmt die Aufgabe der Mitteilverteilung an den Schweizer Sport von der STG, welche aufgel√∂st wird. K√ľnftig wird die Stiftung Sportf√∂rderung Schweiz die F√∂rdergelder f√ľr den Sport bei der interkantonalen Fachdirektorenkonferenz Geldspiele (FDKG) beantragen - jeweils f√ľr einen Zeitraum von vier Jahren. Der f√ľr die Periode 2023-26 eingereichte Antrag ist diese Woche von der FDKG genehmigt worden, und der nationale Sport erh√§lt demnach von 2023 bis 2026 j√§hrlich mindestens 60 Millionen Franken als Basisbetrag und dazu maximal 15 Millionen an spezifischen F√∂rdergeldern. Weitere Informationen zu diesem Systemwechsel und dem genehmigten F√∂rderbeitrag finden sich in einem Q&A-Dokument auf der Website von Swiss Olympic.

Das Budget von Swiss Olympic f√ľr 2023 rechnet bei einem Gesamtertrag von 101,4 Millionen Franken mit einem Gewinn von rund 0,5 Millionen.

J√ľrg Stahl w√ľrdigte am Sportparlament die langj√§hrige erfolgreiche Partnerschaft: ¬ęMit der Sport-Toto-Gesellschaft verf√ľgten wir in den vergangenen Jahrzehnten √ľber eine ebenso verdienstvolle und grossz√ľgige Partnerin, die dem Schweizer Sport insgesamt √ľber 2,5 Milliarden Franken √ľberweisen konnte.¬Ľ Ohne den Einsatz und die Unterst√ľtzung der STG w√§ren die sportlichen Entwicklungen und aktuellen Erfolge nicht m√∂glich gewesen, f√ľhrte Stahl aus. Auch Bernhard Koch, Pr√§sident der STG, zog eine positive Bilanz: ¬ęEs war eine wertvolle und sch√∂ne Aufgabe, sich √ľber all die Jahre f√ľr einen gesunden und starken Schweizer Sport einzusetzen. Dass wir die F√∂rderbeitr√§ge in den letzten Jahren markant steigern konnten, freut mich besonders.¬Ľ

Slackline als neues Mitglied aufgenommen

Als oberstes Organ von Swiss Olympic entscheidet das Sportparlament auch √ľber die Aufnahme von neuen Mitgliedern. Heute stimmten die Delegierten der Mitgliedsverb√§nde, wie vom Exekutivrat beantragt, der Aufnahme von Swiss Slackline als neuem Mitgliedsverband zu. Bei der Trendsportart Slackline balanciert man auf einem Kunstfaser- oder Gurtband, das zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt ist. Mit der Aufnahme von Swiss Slackline vertritt Swiss Olympic als Dachverband k√ľnftig 109 Mitglieder (82 nationale Sportverb√§nde und 27 Partnerorganisationen).

Das Sportparlament stimmte auch der Revision des Ethik-Statuts f√ľr den Schweizer Sport zu. Das Statut war am 1. Januar 2022 als einheitliche und justiziable Grundlage f√ľr ethische Prinzipien im Sport in Kraft getreten, zeitgleich mit dem Start der neuen Meldestelle Swiss Sport Integrity. Beide Massnahmen haben sich gr√∂sstenteils bew√§hrt. Gleichzeitig dr√§ngten sich aufgrund der ersten Erfahrungen gewisse Anpassungen auf, vor allem um Verfahrensabl√§ufe und Kompetenzen noch klarer darzustellen.

Yael Nadja Strub wurde am Sportparlament neu in die Disziplinarkammer des Schweizer Sports gew√§hlt. Mit der Z√ľrcher Rechtsanw√§ltin, die vielf√§ltige Erfahrung im Sportrecht mitbringt, umfasst die Disziplinarkammer neu 20 Mitglieder. Acht bisherige Mitglieder, die zur Wiederwahl standen, wurden f√ľr vier weitere Jahre im Amt best√§tigt.

Matthias Remund aus dem Exekutivrat verabschiedet

Zum Abschluss des Sportparlaments 2022 w√ľrdigte Swiss-Olympic-Pr√§sident J√ľrg Stahl die Leistungen von Matthias Remund, der nach √ľber 17 Jahren aus dem Exekutivrat von Swiss Olympic ausscheidet. Als Direktor des Bundesamts f√ľr Sport BASPO hatte Remund bislang auch Einsitz im strategischen Organ von Swiss Olympic. Im Sinne der Good Governance werden diese Rollen fortan getrennt. ¬ęDas Ausscheiden von Matthias Remund ist nat√ľrlich ein Verlust f√ľr den Exekutivrat, und ich danke ihm ganz herzlich f√ľr seinen Einsatz. Ich bin aber √ľberzeugt, dass Swiss Olympic und das BASPO weiterhin zugunsten des Schweizer Sports sehr gut und eng zusammenarbeiten werden¬Ľ, sagte J√ľrg Stahl.

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