Stefanie Siegenthaler mit durchzogener Leistung im Mehrkampf-Final

  • 21. Oktober 2021

  • Vasilije Mustur

  • Martin Fr√∂hlich

An den Kunstturn-Weltmeisterschaften in Japan hat Stefanie Siegenthaler am Mehrkampf-Final teilgenommen. Dabei kam die Z√ľrcherin nicht sturzfrei durch den Wettkampf und beendet den Final auf den hinteren R√§ngen.

Mit einer imposanten Lichtshow wurde der Mehrkampf-Final vom 21. Oktober an den diesj√§hrigen Kunstturn-Weltmeisterschaften in der Halle zu Kitakyushu er√∂ffnet ‚Äď mit Schweizer Beteiligung: Stefanie Siegenthaler hatte sich in der Qualifikation vom Montag gegen ihre Konkurrentinnen durchgesetzt und den Einzug in den Mehrkampf-Final geschafft. Doch so erfreulich die Qualifikationswettk√§mpfe f√ľr die Schweizerin verliefen, umso ern√ľchternder war das Ergebnis im Mehrkampf-Final: Die Z√ľrcherin begann die Medaillenentscheidung bereits bei ihrer Boden-√úbung mit einem Fehler. So musste die 23-J√§hrige gleich zu Beginn einen Sturz nach einem Sprung hinnehmen. Dabei ber√ľhrte die Kunstturnerin sowohl mit den H√§nden wie auch den F√ľssen den roten Teil des Field of Play, was substantielle Abz√ľge zur Folge hatte. Immerhin gelang es Stefanie Siegenthaler ihre Boden-√úbung ohne weitere Fehler zu beenden und absolvierte an einem ihrer Lieblingsger√§te ansonsten eine solide Leistung. Die 23-J√§hrige erhielt daf√ľr von den Kampfrichtern 11,133 Punkte.

Danach turnte Stefanie Siegenthaler auch am Sprung ‚Äď insbesondere bei der Landung ‚Äď unsauber. ¬ęDer Sprung war zwar so geplant, doch beim Absprung habe ich zu lange gez√∂gert¬Ľ, sagt die Z√ľrcherin r√ľckblickend. Diese Performance brachte Siegenthaler am Sprung 11,700 Punkte ein.

Sturz am Stufenbarren

Der missgl√ľckte Beginn setzte sich f√ľr die Schweizer Kunstturnerin daraufhin aber auch nach den beiden √úbungen am Stufenbarren fort ‚Äď in Form eines weiteren Sturzes kurz vor dem Ende ihrer √úbung. Die Kampfrichter belegten die Schweizerin f√ľr diesen Fehler mit Abz√ľgen und insgesamt 11,433 Z√§hler am Stufenbarren. 

Einen vers√∂hnlichen Abschluss zeigte Stefanie Siegenthaler hingegen am Balken. Am heimt√ľckischen Ger√§t turnte die Schweizerin solide und ohne nennenswerte Fehler. ¬ęNach einem nerv√∂sen Start war ich am Balken deutlich ruhiger ‚Äď und das hat man auch gesehen¬Ľ, sagt die Z√ľrcherin. Die Kampfrichter honorierten diese Leistung denn auch mit 12,166 Punkten. Damit beendet die Schweizer Kunstturnerin den Mehrkampf-Final auf dem 24. Schlussrang.

Stefanie Siegenthaler selbst blickt derweil auf aufw√ľhlende Weltmeisterschaften zur√ľck: ¬ęF√ľr mich waren es sehr emotionale Wettk√§mpfe. Nach dem tollen Erfolg mit dem Einzug in den Mehrkampf-Final war es f√ľr mich danach teilweise schwierig die Konzentration aufrechtzuerhalten.¬Ľ Dennoch war die Mission Kunstturn-Weltmeisterschaften in Japan eine wertvolle Erfahrung. Ausserdem ist die Kunstturnerin stolz, in welcher Verfassung sie sich an den internationalen Wettk√§mpfen pr√§sentierte: ¬ęDas Erreichte verleiht mir einen gewaltigen Motivationsschub f√ľr die Zukunft. Ich freue mich, die Weiterentwicklung im Training voranzutreiben, um einen weiteren Schritt nach vorne zu machen.¬Ľ

Dominiert wurde der Mehrkampf-Final derweil von den US-Amerikanerinnen und den russischen Athletinnen. Angelina Melnikova erturnte sich verdient die Gold-Medaille mit starken Leistungen am Stufenbarren und Schwebebalken. Dahinter gewannen die beiden Amerikanerinnen Leanne Wong und Kayla Di Celle die Silber- und Bronzemedaille. 

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