Ein St√ľck ¬ęSwissness¬Ľ f√ľr den eigenen Kleiderschrank

  • 2. August 2023

  • Thomas Ditzler

  • Thomas Ditzler

  • Daniel Binder, Annemarie Baumann, Carmen Tonezzer und Ralf Tonezzer (v.l.)

Die vierk√∂pfige Schweizer Bekleidungscrew sorgt in Amsterdam daf√ľr, dass sich jedermann und -frau optisch als Schweizer f√ľhlen kann. Carmen Tonezzer und ihr Team erf√ľllen vor Ort am Schweizer Stand so manche helvetische Shopping- und Kleidertr√§ume.

‚Äď Anzeige ‚Äď

¬ęEr ist der absolute Renner¬Ľ, sagt Carmen Tonezzer als sie vom Schweizer Delegationshut spricht und schmunzelt. Dabei kam gerade dieses Kleidungsst√ľck der Schweizer Delegation im Vorfeld zur Gymnaestrada in Amsterdam nicht √ľberall gleich gut an. Am Schweizer Stand in der Expo-Halle ist die Nachfrage danach hingegen ungebrochen.

W√§hrend das Hut-Lager zur Wochenh√§lfte der Gymnaestrada nach wie vor gut gef√ľllt ist, sind hingegen die Bauchtaschen und gewisse Gr√∂ssen an Softshell-Jacken bereits ausverkauft. ¬ęDer Verkauf l√§uft grunds√§tzlich sehr gut¬Ľ, sagt Carmen Tonezzer. Zum ersten Mal ist die Walliserin f√ľr die Bekleidung der Schweizer Delegation und damit auch f√ľr den Verkaufsstand vor Ort zust√§ndig. Gemeinsam mit ihrem Mann Ralf, Daniel Binder und Annemarie Baumann sorgt sie daf√ľr, dass m√∂glichst alle Shoppingw√ľnsche erf√ľllt werden k√∂nnen.

Carmen Tonezzer im Element.

Shoppen während es regnet

W√§hrend die Turnenden in Amsterdam sehnlichst auf Sonnenschein und gutes Wetter hoffen, kam der Bekleidungscrew das regnerische Wetter zeitweise eher gelegen. ¬ęWegen des schlechten Wetters hielten sich zu Beginn der Gymnaestrada die Leute mehr in den Hallen auf und hatten deshalb Zeit zum Einkaufen. Dass war ein Vorteil f√ľr uns¬Ľ, erz√§hlt Tonezzer.

Aber auch so l√§uft am Bekleidungsstand st√§ndig etwas. W√§hrend die Schweizer Turnenden eher ihre Kollektion erweitern m√∂chten, ergattern sich die Mitglieder von anderen Nationen ein St√ľck ¬ęSwissness¬Ľ. ¬ęVor allem der Montag war bei uns sehr hektisch¬Ľ, sagt Carmen Tonezzer: ¬ęEinerseits waren wir mit Umt√§usche von Kleidern der Schweizer Mitgliedern besch√§ftigt und andererseits wollten bereits viele unsere Kleidung kaufen. So herrschte zehn Stunden Vollgas.¬Ľ

Sehr gefragt waren bislang auch die Schweizer Pins. Rund 300 St√ľck gab es zu Beginn der Gymnaestrada-Woche am Stand. Diese waren jedoch innerhalb von 20 Minuten alle weg, weshalb Nachschub aus der Schweiz organisiert werden musste. ¬ęNicht nur die Schweizer, sondern vor allem auch die Portugiesen sind sehr heiss auf unsere Pins¬Ľ, f√§hrt Tonezzer fort.

Mit H√§nden und F√ľssen

Die Arbeit am Bekleidungsstand ist zeitweise nicht nur sehr intensiv, sondern auch sehr abwechslungsreich und spannend. Alleine das √úberwinden von Sprachbarrieren erfordert manchmal etwas Kreativit√§t. ¬ęMit unserem Team decken wir mit Deutsch, Franz√∂sisch, Englisch und Spanisch eine grosse sprachliche Bandbreite ab.¬Ľ Dennoch ben√∂tige es in Einzelf√§lle zus√§tzlich auch noch H√§nde und F√ľsse, um alle Fragen und W√ľnsche zu beantworten: ¬ęDie Verst√§ndigung ist manchmal sehr interessant¬Ľ, sagt Tonezzer und lacht.

Interessant seien auch die zahlreichen Geschichten und Anekdoten, welche an die Stand-Crew herangetragen werden: ¬ęViele Besucher erz√§hlen uns von ihren Erlebnissen in der Schweiz oder welche Verbindung sie mit unserem Land haben.¬Ľ Bis zum Ende der Gymnaestrada werden Tonezzer und Co. wohl noch manche Schweizer-Anekdoten erfahren und ziemlich sicher auch noch zahlreiche Schweizer H√ľte verkaufen.

Platin Partner

Gold Partner

Silber Partner

Bronze Partner

SCHLIESSEN