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Die Favoritinnen kommen aus Diepoldsau

  • 22. November 2021

  • Fabio Baranzini

  • Fabio Baranzini / Swiss Faustball

Am Sonntag, 28. November 2021 starten die Frauen in der Nationalliga A und in der Nationalliga B in die neue Hallen Meisterschaft. Die meistgenannten Titelfavoritinnen sind die Frauen aus Diepoldsau.

Vor zwei Jahren haben die Frauen aus Diepoldsau erstmals in der Vereinsgeschichte den Schweizer Meistertitel gewonnen. Damals setzten sie sich in der Halle im Final gegen Jona durch. Das war der Startschuss zu einer Titel-Serie, die seither nicht gebrochen wurde. Zwei weitere Schweizer Meistertitel sind in der Zwischenzeit dazugekommen. Beide auf dem Feld. Denn die Hallensaison fand im letzten Jahr wegen Corona nicht statt. So starten die Rheininslerinnen in diesem Winter als Titelverteidigerinnen und grosse Favoritinnen in die Meisterschaft. Dies mit dem klaren Ziel «Meistertitel», wie Angreiferin Tanja Bognar sagt.

Jona mit neuem Coach

Die härtesten Konkurrentinnen um den Titel werden wohl auch in diesem Jahr die Jonerinnen sein. Allerdings treten diese etwas kĂĽrzer – Janine Stoob, Natalie Berchtold, Tina Baumann und Celina Traxler haben alle den RĂĽcktritt aus der Nationalmannschaft gegeben. Zudem wird Janine Stoob zumindest zu Beginn der Saison wegen einer Verletzung nicht zur VerfĂĽgung stehen. Doch auch unter diesen Umständen ist den Jonerinnen, die neu von Romano Colombi trainiert werden, durchaus zuzutrauen, dass sie um die Finalteilnahme mitspielen können.

Hinter dem Spitzenduo haben sich in den letzten Jahren Kreuzlingen und Neuendorf als Spitzenteams etabliert. In der kommenden Hallensaison haben sich die Kreuzlingerinnen zum Ziel gesetzt, «den Abstand auf Diepoldsau und Jona zu verkleinern», wie es Captain Arina Meister formuliert. Dafür müssen sie sich aber im Vergleich zur abgelaufenen Feldsaison steigern, denn dort gingen die Kreuzlingerinnen leer aus. Sie verloren damals das Bronzespiel gegen Neuendorf. Die Neuendörferinnen ihrerseits setzen sich einen Podestplatz zum Ziel.

Schafft Elgg den Sprung in die Top 4?

Mit dem jungen Team aus Elgg hat noch eine fünfte Equipe Ambitionen angemeldet, sich fürs Final4-Turnier in Kirchberg zu qualifizieren. Ob das in der kommenden Hallensaison erstmals gelingt, wird sich zeigen. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden. Wie nah die Elggerinnen bereits dran sind an den Top 4, können sie am Sonntag zeigen. Denn dann wartet unter anderem das Duell mit dem Team aus Kreuzlingen.

Kaum Chancen auf eine Rangierung in der vorderen Tabellenhälfte dürften die Teams aus Schlieren, Hochdorf und Kirchberg haben. Verläuft alles nach Papierform, werden diese drei Teams unter sich ausmachen, wer in den sauren Apfel beissen und den Abstieg in Kauf nehmen muss.

Auch in der NLB wird gespielt

Auch in der Nationalliga B fällt am Sonntag, 28. November 2021 der Startschuss. Der erste Spieltag der acht NLB-Teams findet im Aargauischen Spreitenbach statt. Die NLB-Teams duellieren sich an drei Spieltagen je einmal. Die vier besten Teams bestreiten Ende Januar die Aufstiegsspiele, die vier Equipen aus der zweiten Tabellenhälfte wiederum werden in der Abstiegsrunde auflaufen.

Spielplan

Nationalliga A, Frauen, Qualifikation, 1. Runde, Sonntag 28. November, 9 Uhr in Schlieren: Jona – Hochdorf, Schlieren – Neuendorf, Schlieren – Hochdorf, Jona – Neuendorf. – 13 Uhr: Elgg – Kreuzlingen, Diepoldsau – Kirchberg, Diepoldsau – Kreuzlingen, Elgg – Kirchberg.

Nationalliga B, Frauen, Qualifikation, 1. Runde, Sonntag 28. November, 9 Uhr in Spreitenbach: Oberentfelden – Elgg II, Walzenhausen – Embrach, Walzenhausen – Elgg II, Oberentfelden – Embrach. – 13 Uhr: Bäretswil – Rebstein, Alpnach – Diepoldsau II, Alpnach – Rebstein, Bäretswil – Diepoldsau.

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