Das Captain-Amt wurde pragmatisch und gewählt: ein Zeddeli im Training oder per WhatsApp, für jene, die nicht in der Halle waren – fertig. Überraschungen gab es keine.
Guten Draht zu allen
«Ich habe mich für das Amt angeboten. Ich freue mich sehr darauf – und ja, ich komme mit allen gut aus. Das hilft, glaube ich», sagt Andrin Frey. Seine Stärke: ein natürlicher Draht zu allen – unabhängig von Jahrgang oder Hierarchie.
Als Captain versteht sich Andrin vor allem als kommunikative Brücke zwischen Trainerteam und Athleten, als Organisator und als jemand, der hinsteht. «Ich finde, die anderen haben es verdient, dass jemand für sie einsteht. Man kann dem Team etwas zurückgeben.»
Vorbild ist für ihn klar Benjamin Gischard: «Er war ein souveräner Captain. Ich versuche, seine Art zu übernehmen: ruhig, klar, verlässlich.»
Die Doppelrolle mit seinem Engagement in der Athlet*innenkommission sieht Andrin als Vorteil: «Das beisst sich überhaupt nicht – im Gegenteil. Es hilft, da ich beide Seiten schon als Captain gut kenne.»



