Ob Reck, Barren oder Pauschenpferd: Turngeräte wecken seit Jahrzehnten ganz unterschiedliche Emotionen – von Stolz über gemeisterte Übungen bis hin zu nostalgischen Erinnerungen an den Sportunterricht. Wir werfen einen Blick auf die Entwicklung klassischer Turngeräte von damals bis heute.
Bekannte Turngeräte früher und heute
Voltigier-/Pauschenpferd/Sprungpferd
Römer übten an Holzpferden das Auf- und Absteigen, ab dem 17. Jahrhundert lernten adelige Knaben in Ritterakademien das Voltigieren am hölzernen Pferd.
- Die ersten Voltigierpferde glichen mit Kopf, Hals und Schwanz noch dem lebenden Pferd. Im 19. Jahrhundert verliert es Kopf und Schwanz, später auch den Hals. Die Vollpauschen werden durch Bügelpauschen ersetzt.
- Auch heute haben die Pauschenpferde zum Teil noch Hufe, um daran zu erinnern, dass es ein Pferd ist.
- Pferde mit abnehmbaren Pauschen wurden als Schwing- wie auch als Sprungpferde eingesetzt.
- Seit 2001 kommt im Kunstturnen für den Sprung ein Sprungtisch zum Einsatz.




