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Sporthallen effizient nutzen: Neue Guidelines und E-Learning unterstützen Vereine und Gemeinden

Swiss Olympic

Indoor-Sportarten werden immer beliebter, gleichzeitig werden die Hallenkapazitäten in der Schweiz knapp. Auf Initiative von Swiss Volley haben die führenden Schweizer Hallensportverbände und Swiss Olympic gemeinsame Guidelines sowie ein E-Learning entwickelt.

Indoor-Sportarten erfreuen sich in der Schweiz wachsender Beliebtheit. Gleichzeitig steigt der Druck auf die bestehende Halleninfrastruktur. Um Vereine, Gemeinden und Betreibende von Sporthallen bei dieser Herausforderung zu unterstützen, haben Swiss Volley, swiss unihockey, Swiss Basketball, der Schweizerische Handball-Verband, der Schweizerische Turnverband und Swiss Olympic gemeinsame Guidelines «Sporthallen effizient nutzen» erarbeitet. Die Arbeitsgemeinschaft Schweizer Sportämter (ASSA) war dabei als Austauschpartnerin in den Erarbeitungsprozess eingebunden. Ein praxisnahes E-Learning ergänzt die Guidelines. 

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Die Guidelines und das E-Learning sind das Ergebnis einer verbandsübergreifenden Zusammenarbeit. Gemeinsam verfolgen die beteiligten Organisationen das Ziel, die vorhandene Halleninfrastruktur bestmöglich zu nutzen, Engpässe zu entschärfen und den Zugang zum Vereinssport langfristig zu sichern.

Gleichzeitig sind sich die beteiligten Organisationen bewusst, dass eine effizientere Nutzung der bestehenden Infrastruktur nicht ausreichen wird. Neben kurzfristigen Optimierungen braucht es langfristig auch Investitionen in die Weiterentwicklung der Schweizer Sportinfrastruktur, damit genügend Bewegungs- und Sporträume für die wachsende Nachfrage zur Verfügung stehen. 

Die neuen Guidelines sowie das E-Learning stehen Vereinen, Gemeinden und Betreibenden von Sporthallen ab sofort zur Verfügung.

Konkrete Lösungen für eine bessere Hallennutzung

Die neuen Guidelines «Sporthallen effizient nutzen» zeigen anhand von Good-Practices, wie bestehende Hallenkapazitäten effizienter genutzt und Engpässe reduziert werden können. Die Empfehlungen richten sich an Vereine, Gemeinden und Betreibende von Sporthallen und lassen sich flexibel an die lokalen Gegebenheiten anpassen.

Zu den vorgeschlagenen Massnahmen gehören unter anderem:

  • Angepasste Trainingsformen und gemeinsame Trainings mehrerer Teams
  • Kürzere und effizientere Trainingseinheiten mit höherer Aktivzeit
  • Zusätzliche Trainingsfenster und verlängerte Hallenöffnungszeiten
  • Eine aktivere Bewirtschaftung und regelmässige Überprüfung von Hallenbelegungen
  • Eine stärkere regionale Koordination zwischen Gemeinden und Betreibenden von Sporthallen

Die Guidelines verstehen sich als operatives Arbeitsinstrument. Sie zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten auf, fördern den Dialog zwischen den beteiligten Akteur*innen und unterstützen die Entwicklung gemeinsamer Lösungen vor Ort.

Neues E-Learning unterstützt die Umsetzung

Ergänzend zu den Guidelines steht auf der Academy von Swiss Volley und Swiss Olympic ein neues E-Learning-Angebot zur Verfügung. Dieses vertieft die Inhalte der Guidelines und stellt zusätzliche Materialien für die praktische Umsetzung bereit.

Das E-Learning umfasst unter anderem:

  • Gesprächsleitfäden für den Austausch mit Gemeinden und Betreibenden von Sporthallen
  • Checklisten zur Analyse der eigenen Situation
  • Sportartspezifische Hinweise zur Trainingsgestaltung und Organisation
  • Praxisbeispiele und bewährte Lösungsansätze aus Vereinen und Gemeinden

Damit erhalten Verantwortliche konkrete Hilfsmittel, um sich auf Gespräche mit Gemeinden und Betreibenden von Sporthallen vorzubereiten und die vorgestellten Good-Practices gezielt anzuwenden.

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