Knapp zwei Monate nach dem Gewinn der Bronzemedaille an den Europameisterschaften in Zagreb bestätigt die Schweizer Mannschaft ihre internationale Konkurrenzfähigkeit. Matteo Giubellini, Florian Langenegger, Mattia Piffaretti, Noe Seifert und Dominic Tamsel übertreffen das vom Schweizerischen Turnverband (STV) formulierte Ziel einer Top-12-Platzierung deutlich.
Überzeugende Teamleistung
Die Schweizer traten am Sonntag in der sechsten und letzten Subdivision an. Ihre höchsten Gerätewertungen erzielten sie am Barren (42,966 Punkte) und am Pauschenpferd (41,566). Am Barren lieferte Noe Seifert mit 14,600 Punkten die höchste Schweizer Einzelnote.
Nationaltrainer Claudio Capelli wertet den Einzug in den Teamfinal trotz einiger Fehler als Erfolg – und sieht mit Blick auf das Final sogar noch Steigerungspotenzial:
Seifert und Langenegger im Mehrkampffinal
Noe Seifert und Florian Langenegger stehen im Mehrkampffinal der besten 24 Turner. Für beide ist es eine weitere Finalteilnahme auf WM-Stufe.
Seifert hatte 2025 in Jakarta mit Bronze im Mehrkampf Schweizer Turngeschichte geschrieben. Langenegger belegte damals den zehnten Rang. In Rotterdam erhalten beide erneut die Gelegenheit, sich mit der internationalen Spitze zu messen.
Seifert auch im Barrenfinal
Für Noe Seifert verlief die Qualifikation gleich doppelt erfolgreich. Mit 14,600 Punkten sicherte sich er sich auch einen Platz im Barrenfinal und tritt in Rotterdam in drei Finals an – mit der Mannschaft, im Mehrkampf und am Barren.
So geht's weiter in Rotterdam
Am Dienstag, 20. Oktober, steht für die Schweizer der Teamfinal auf dem Programm.









