Neue Partnerschaft mit Ísey Skyr
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Neue Partnerschaft mit Ísey Skyr

STV
Foto: Adobe Stock

Die Partnerschaft des Schweizerischen Turnverbands (STV) mit Ísey Skyr hat in den vergangenen Tagen Diskussionen ausgelöst. Der STV nimmt die Rückmeldungen ernst und schafft Transparenz zur Einordnung der Zusammenarbeit.

Ausgangslage der Partnerschaft

Ausgangspunkt war eine konkrete Anfrage von Ísey Skyr mit Sitz in Brugg AG. Das Unternehmen trat mit einer Idee für ein Engagement an den STV heran. Skyr ist ein proteinreiches Produkt, das sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport verbreitet ist.

Da im entsprechenden Segment keine bestehende Partnerschaft mit einem Schweizer Hersteller bestand, fügte sich das Engagement thematisch in den Turnsport sowie in die Anforderungen des STV als Non-Profit-Organisation ein.

Fokus auf Mehrwert für Mitglieder

Entscheidend für die Zusammenarbeit war der Mehrwert für die Mitglieder. Der STV versteht Partnerschaften als gezielte Unterstützung des Turnsports – insbesondere in den Bereichen Bewegung, Gesundheit und Sporternährung.

Der Ansatz von Ísey Skyr erfüllte diese Kriterien. Eine vergleichbare Kooperation mit einem Schweizer Unternehmen konnte in diesem Bereich bislang nicht realisiert werden. Für zukünftige Partnerschaften mit Schweizer Firmen bleibt der STV ausdrücklich offen.

Einordnung im Partnerportfolio

Der STV arbeitet überwiegend mit nationalen Partnern zusammen: Über 80 Prozent der Verbandspartner sind Schweizer Unternehmen. Auch im Bereich Milchprodukte wurde aktiv der Austausch mit einem Schweizer Akteur gesucht. Dort bestand kein Interesse an einer Zusammenarbeit.

Umgang mit Kritik

Die Kritik aus der Schweizer Landwirtschaft nimmt der STV ernst und mit Bedauern zur Kenntnis. Die Förderung von Schweizer Produkten und regionaler Wertschöpfung bleibt ein wichtiges Anliegen und ist fester Bestandteil vieler bestehender Partnerschaften. Gleichzeitig ist es dem STV wichtig, dass die aktuelle Diskussion keine negativen Auswirkungen auf Turnerinnen und Turner hat.

Bedeutung der Landwirtschaft für den Turnsport

Gerade bei Turnfesten spielt die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft eine zentrale Rolle. Organisierende Turnvereine sind bei der Durchführung dieser Grossanlässe auf landwirtschaftliche Flächen angewiesen – ohne diese Unterstützung wären Turnfeste in dieser Form nicht möglich.

Mit Ausnahme des Eidgenössischen Turnfests werden Turnfeste nicht vom STV selbst organisiert, sondern von lokalen Vereinen. Umso mehr würde es der Verband bedauern, wenn die aktuelle Diskussion den Turnsport oder seine Aktiven indirekt beeinträchtigen würde.

Ausblick

Der STV versteht die öffentliche Diskussion als Anlass für Transparenz und Dialog. Gleichzeitig gilt: Partnerschaften sollen den Turnsport stärken, Vereine unterstützen und Angebote für alle Altersgruppen zugänglich halten.

Der Verband bleibt offen für zukünftige Kooperationen – insbesondere auch mit Schweizer Unternehmen in den Bereichen Gesundheit und Ernährung.

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