Neue Gesichter bei den U21-Schweizermeister*innen
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Neue Gesichter bei den U21-Schweizermeister*innen

Felix Wirth/Anja Eberhard

Bei den Herren sicherte sich der STV Nennigkofen-Lüsslingen SO (1. Rang/30 Pt.) den Meistertitel, gefolgt von der KG Neukirch-Roggwil TG (2. Rang/29 Pt.) und dem TV Nunningen SO (3. Rang/21 Pt.).

Im Rennen um den Meistertitel zeigte sich ein enger Zweikampf zwischen Nennigkofen-Lüsslingen, dem letztjährigen Aufsteiger, und Neukirch-Roggwil, dem amtierenden zweifachen Schweizermeister. Während sich das Solothurner Team durch ein starkes Angriffsspiel unter dem Korb auszeichnete, überzeugten die Ostschweizer mit treffsicheren Würfen aus der Distanz. Beide Teams entschieden je eines der Direktduelle für sich, wobei Nennigkofen-Lüsslingen mit zwei Körben ein leicht besseres Korbverhältnis aufwies. Neukirch-Roggwil spielte zudem in der ersten Runde ein Unentschieden gegen Grindel, weshalb sich Nennigkofen-Lüsslingen mit einem Punkt Vorsprung den ersten U21-Schweizermeistertitel seiner Vereinsgeschichte aufsetzen konnte.

Auch das Rennen um die Bronzemedaille war hart umkämpft. Die Mannschaft aus Nunningen, welche vor der Schlussrunde noch fünf Punkte Abstand auf den Drittplatzierten aus Grindel aufwies, erspielte sich in Roggwil acht Punkte und überholte damit ihren Kantonsrivalen, der im Laufe der Saison zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen hatte. Im Mittelfeld zeigten Menznau, Zihlschlacht und Hochwald-Gempen solide Leistungen und etliche Spiele gegen die späteren Medaillenteams gingen nur knapp verloren.

Am Tabellenende platzierten sich mit Erschwil und Löhningen zwei junge Teams, die phasenweise mit präzisen Weitwürfen (Erschwil) oder beeindruckenden Siegen gegen Teams aus dem Mittelfeld (Löhningen) auftrumpfen konnten. Sowohl Erschwil als auch Löhningen haben nun die Möglichkeit, an den Aufstiegsspielen, die am 8.3.2026 in Langnau im Emmental BE stattfinden, eine Rückkehr in die U21-Elite in Angriff zu nehmen.

Auch bei den Damen war der Schweizermeistertitel hart umkämpft. Vor allem die Top 4 präsentierten sich extrem ausgeglichen: Die Teams nahmen sich gegenseitig Punkte ab, und bis zum letzten Spieltag war völlig offen, wie die Tabelle am Ende aussehen würde. So konnte Moosseedorf beispielsweise einen Sieg gegen Zihlschlacht feiern, während Roggwil-Neukirch und Urtenen sich die Punkte teilten. Am Ende entschieden nur die Direktduelle über Gold und Silber: Sowohl der DTV Zihlschlacht TG als auch der TV Urtenen BE beendeten die Saison mit 25 Punkten. Da jedoch beide Direktbegegnungen zugunsten der Zihlschlachterinnen ausfielen, ging der Schweizermeistertitel an den DTV Zihlschlacht TG. Damit endet die jahrelange Siegesserie von Urtenen und der Titel geht erstmals seit langer Zeit wieder in den Kanton Thurgau. Die Bronzemedaille sicherte sich KG Roggwil-Neukirch TG (3. Rang / 22 Punkte): Mit einem wichtigen Punktgewinn im drittletzten Spiel gegen Urtenen konnten sie das junge Team aus Moosseedorf (4. Rang / 21 Punkte) knapp hinter sich lassen.

Doch nicht nur an der Spitze war es spannend, auch gegen hinten blieb es bis zum Schluss offen. Obwohl Büsserach keinen optimalen Saisonstart erwischte, gelang dem Team in der Rückrunde eine beeindruckende Aufholjagd. Mit einem Sieg im letzten Spiel gegen DTV Täuffelen BE sicherten sie sich noch den Platz für die Aufstiegsspiele.

Für zusätzliche Spannung sorgte das Team aus Menznau LU, das immer wieder für Überraschungen gut war. Mit starken Leistungen – unter anderem einem Sieg gegen die Titelverteidigerinnen aus Urtenen – etablierten sie sich als unangenehmer und nicht zu unterschätzender Gegner.

Insgesamt war es eine äusserst ausgeglichene und mitreissende Saison, in der jedes Team jedes schlagen konnte. Zahlreiche Überraschungen und eine bis zum Schluss offene Entscheidung prägten die Meisterschaft. Mit durchschnittlich 20 Körben pro Spiel zeigte sich die Liga von ihrer offensivstarken Seite – geprägt von schnellen Angriffen, kreativen Spielzügen und hohem spielerischen Niveau.

Wir gratulieren allen Teams herzlich zu ihren Leistungen und danken allen Organisatorinnen, Schiedsrichterinnen sowie Betreuer*innen für ihren grossen Einsatz während der gesamten Saison.

 

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