Natacha Theytaz wird neue Direktorin von Swiss Olympic. Der Exekutivrat von Swiss Olympic hat die 51-jährige Westschweizerin zur Nachfolgerin von Roger Schnegg gewählt.
Natacha Theytaz verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Führungserfahrung in global tätigen Unternehmen. Zuletzt arbeitete sie bei Novartis, wo sie zunächst als Global Head of Business Assurance & Advisory die Interne Revision, die Konzernsicherheit sowie die globale Speak-Up- und Untersuchungsfunktion verantwortete. Bis vor Kurzem führte sie als Country President Türkei von Novartis in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld.
Natacha Theytaz verfügt über eine breite akademische Ausbildung in Sozial- und Politikwissenschaften, Wirtschaft und Recht und hat diese durch kontinuierliche Weiterbildung an international führenden Institutionen vertieft.
Ergänzend zu ihrer operativen Führungserfahrung besitzt Natacha Theytaz langjährige Expertise in Verwaltungsrats- und Aufsichtsfunktionen, unter anderem beim EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg, der SIX Swiss Exchange sowie in internationalen Wirtschafts- und Branchenverbänden.
Mit Natacha Theytaz stösst eine anerkannte Führungspersönlichkeit mit ausgewiesener Erfahrung in der Leitung komplexer Organisationen zu Swiss Olympic. Sie ist versiert im Umgang mit vielfältigen Anspruchsgruppen an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Institutionen und verfügt über ausgeprägte Fähigkeiten, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Darüber hinaus bringt sie fundierte Expertise in Governance-, Risiko- und Compliance-Fragen mit. Im Rahmen ihrer bisherigen Aufgaben hat sie zudem umfassende Transformations- und Digitalisierungsinitiativen entwickelt und umgesetzt.
Natacha Theytaz war in ihrer Jugend Leichtathletin und nahm regelmässig an Schweizer Meisterschaften teil. Heute ist sie aktive Duathletin und Triathletin mit internationalen Erfolgen und erfüllte die WM-Qualifikation in ihrer Alterskategorie für die WM im September 2026 in Nizza. Durch ihre Vorstandstätigkeit bei Swiss Triathlon ist sie mit den Strukturen und Herausforderungen des Schweizer Verbandssports vertraut.
Natacha Theytaz ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern im Teenager-Alter. Sie lebt mit ihrer Familie in Unterägeri.
Der Exekutivrat von Swiss Olympic ist überzeugt, mit Natacha Theytaz die ideale Nachfolgerin von Roger Schnegg als Direktorin gefunden zu haben. Präsidentin Ruth Metzler-Arnold sagt: «Wir sind beeindruckt von ihren ausgeprägten strategischen Fähigkeiten, ihrer Neugier und Innovationskraft, ihrem Unternehmergeist wie auch ihren Führungsqualitäten und interkulturellen Kompetenzen. Aus ihrer beruflichen Laufbahn ist sich Natacha Theytaz den Umgang mit unterschiedlichsten Stakeholdern auf nationaler und internationaler Ebene gewohnt. Unter der Leitung von Natacha Theytaz wird sich Swiss Olympic als Dachverband des Schweizer Sports und als Nationales Olympisches Komitee, zusammen mit seinen Partnern aus dem öffentlich-rechtlichen und dem privat-rechtlichen Bereich, weiterentwickeln.»
Natacha Theytaz übernimmt ihre Funktion als Direktorin von Swiss Olympic im Herbst 2026. Sie folgt auf Roger Schnegg, der sein Amt nach 14 Jahren auf eigenen Wunsch abgibt.
Ralph Stöckli zum stellvertretenden Direktor von Swiss Olympic ernannt
Gleichzeitig mit der Wahl von Natacha Theytaz zur Direktorin ernannte der Exekutivrat Ralph Stöckli per 1. August 2026 zum stellvertretenden Direktor von Swiss Olympic. Nach seiner Berufslehre hat Stöckli in Magglingen und in Lausanne Sport studiert, mit Fokus auf Sportmanagement. Der ehemalige Spitzencurler und Olympiamedaillengewinner arbeitet seit 2010 für Swiss Olympic. Mittlerweile leitet er die Abteilung Swiss Olympic Team und trägt als Chef de Mission seit 2016 die Gesamtverantwortung für die Schweizer Olympiadelegationen. «Ralph Stöcklis Wahl zum stellvertretenden Direktor steht für Kontinuität und Erneuerung zugleich. Er verfügt über ein sehr breites Wissen über das Schweizer Sportsystem sowie über ein grosses Netzwerk im nationalen und internationalen Sport. Sein grosser Gestaltungswille und die Motivation, diese Ressourcen für Swiss Olympic einzusetzen, sind äusserst beeindruckend», sagt Ruth Metzler-Arnold.




