24 Jahre nach Julie Baumann, die 1991 in Tokio Fünfte wurde, lief mit Noemi Zbären wieder eine Schweizer Hürdensprinterin in einen WM-Final. Dieser Exploit kam nicht völlig unerwartet, zählte die U23-Europameisterin mit einer Saisonbestzeit von 12,71 Sekunden doch zum Kreis der Finalanwärterinnen.
Im Final waren die Medaillen für die Schweizerin ausser Reichweite, für Bronze waren 12,66 nötig. Mit 12,95 Sekunden lief sie jedoch erneut eine Topzeit und wurde Sechste – für sie Grund genug, zu strahlen. «Mit diesem Rang bin ich sehr zufrieden. Ich wollte eine, zwei Gegnerinnen schlagen, das ist mir gelungen. Die Zeit ist auch sehr gut. Nach dem Halbfinal war meine Freude gross und ich musste mich zuerst beruhigen. Es war nicht leicht, sogleich wieder die Konzentration zu finden», sagte Zbären, die im Stadion mit ihrem Bruder und dessen Freundin zwei persönliche Fans dabei hatte. Ihr Fazit: «Meine WM ist gelungen! Ich habe hier drei solide Läufe gezeigt.»
Text: Swiss Athletics
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