Faustball Herren
Nur Spannung hinter Titelverteidiger Widnau
An diesem Wochenende beginnt die Schweizer Hallen-Faustballsaison 2006/07. Titelverteidiger Widnau ist haushoher Favorit, doch dahinter ist die Hierarchie nicht in Stein gemeisselt.
Meister Widnau tritt mit unverändertem Kader an. Dazu gehören vier Nationalspieler und ein U21-Nationalspieler. Bei diesem Potential ist nicht an einer souveränen Titelverteidigung zu zweifeln. Die St. Galler Rheintaler konzentrieren sich dementsprechend auf internationale Ziele. Im Mittelpunkt steht am 13./14. Januar die Verteidigung des Europapokales in Grafenau (De). Das Finalwochenende der Schweizer Meisterschaft steht danach am 17./18. Februar in Zofingen auf dem Programm.
Hinter Widnau sind Oberentfelden und Schwellbrunn die klarsten Halbfinalanwärter. Allerdings beklagen die Aargauer mehrere Ausfälle. Davon profitieren könnten Rickenbach-Wilen und Ettenhausen. Beiden Thurgauer Teams ist der Sprung ans Finalwochenende zuzutrauen. Meistgenannter Abstiegskandidat ist Affoltern am Albis.
In der Nationalliga-B-Saison, die ebenfalls an diesem Wochenende beginnt, heissen die Favoriten Deitingen und Schlieren.
Wolfgang Rytz, Medienchef Fako Schweiz
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Faustball Frauen
Weiteres Kapitel des Duells Embrach - Schlieren
Am Sonntag beginnt in Oberentfelden die Nationalliga-A-Hallensaison der Faustballerinnen. Embrach wird alles daran setzen, Schlieren den Titel abzujagen. Die NLB-Saison der Damen beginnt gleichentags in Seuzach.
Erstmals gehören bei den Damen gleichzweitig zwei Aargauer Teams der Nationalliga A an. Zum Aufsteiger STV Vordemwald ist der STV Oberentfelden hinzugekommen. Dieses Team entstand aus der Fusion Oberentfelden/Amsteg. Dabei konnte Oberentfelden dank des zweiten NLB-Platzes in der letzten Hallensaison den Platz von Amsteg übernehmen.
Neuling Oberentfelden hat auf Anhieb die Finalrunde im Visier. Angesichts des identischen Teames, das in der Feldmeisterschaft für Amsteg überraschend NLA-Bronze gewann, scheinen die hohen Ambitionen gerechtfertigt. Die Titelfrage werden aber wohl Meister Schlieren und Embrach unter sich ausmachen. Embrach musste sich im vergangenen Winter den Ligaerhalt über die Abstiegsrunde sichern. Doch inzwischen ist die damals verletzte Nationalspielerin Irene Schönenberger wieder mit von der Partie. Nach dem souveränen Titelgewinn auf dem Feld sind die Embracherinnen auch in der Halle zu favorisieren.
Dahinter kommen nebst Oberentfelden auch Wigoltingen und Ettenhausen für einen Finalrundenplatz in Frage. Primär gegen den Abstieg zur Wehr setzen müssen sich wohl Jona, Wallisellen und Vordemwald.
In der Nationalliga B lastet die Favoritenrolle auf Schwarzach (Ö). Die Vorarlbergerinnen geniessen erneut in der Schweizer Meisterschaft Gastrecht.
Wolfgang Rytz, Medienchef Fako Schweiz
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