Wir wollten unbedingt wieder um die Medaillen mitturnen. Jetzt stehen wir tatsächlich wieder auf dem Podest – das ist einfach ein grossartiges Gefühl.
Noch einmal sechs Geräte, noch einmal gemeinsam alles geben – und am Ende wieder eine Medaille: Die Schweizer bestätigten im Teamfinal eindrücklich, dass sie zu den besten Mannschaften Europas gehören. Bereits in der Qualifikation hatten sie mit 243,830 Punkten und Rang 2 ihre Ambitionen unterstrichen. Gleichzeitig löste die Mannschaft dort das Ticket für die Weltmeisterschaften im Oktober in Rotterdam.
Die Schweizer fanden am Boden gut in den Wettkampf, bevor sie am Pauschenpferd ein erstes Ausrufezeichen setzten. Das Trainerteam gönnte Seifert eine Pause und setzte auf Langenegger, Tamsel und Giubellini – eine Entscheidung, die sich auszahlte. Langenegger bestätigte einmal mehr seine grosse Konstanz, Tamsel steuerte starke 13,733 Punkte bei und Matteo Giubellini brachte gar 14,000 aufs Punktekonto. Nach zwei Geräten lag die Schweiz auf Rang 4 und damit mittendrin im Medaillenkampf.










