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EM-Kutu: Hauptprobe geglückt

Thomas Greutmann, Murielle Fleury

Auch den Männern gelang im heutigen Podiumstraining die Angewöhnung an die Wettkampfgeräte gut. Über zwei Abteilungen verteilt standen die sechs Schweizer Turner in der Max-Schmeling-Halle in Berlin im Einsatz und hinterliessen einen guten Eindruck.

Wie bei den Frauen stand auch bei den Männern im Fokus, sich an die Halle, die Atmosphäre und die Geräte zu gewöhnen. So meint Manuel Rickli „die Halle ist sehr gross und hoch. Am Anfang hatte ich Mühe bei den Flugelementen am Reck die Distanz einzuschätzen. Darum habe ich mir an diesem Gerät genügend Zeit gelassen.“ Seine Reckübung, welche er über ein Jahr nicht mehr an einem Wettkampf gezeigt hat, konnte er ohne Schwierigkeiten präsentieren“ lobt ihn sein Trainer Laurant Tricoire.

Strahlend über das ganze Gesicht, sah man Lucas Fischer nach vollendetem Training. Trainer, Turner und auch das Publikum in der Halle zeigten sich beeindruckt von seiner Leistung am Barren und am Reck. „Sogar Epke hat nach meiner Reckübung lautstark applaudiert“, erzählt der Turner des STV Lenzburg. (Anm. der Redaktion: Epke Zonderland aus Holland ist Vize-Weltmeister am Reck)

Den ersten Einsatz an internationalen Titelkämpfen bestreitet Nils Haller, welcher an den Ringen an den Start gehen wird. „Heute war wichtig für mich, die Federung der Wettkampfringe testen zu können und mich an die Atmosphäre zu gewöhnen. Die Übung ist mir gut gelungen und ich bin optimistisch für den Ernstkampf am Donnerstag“.

Pascal Bucher zeigte sowohl am Pferdpauschen, als auch am Barren neue Elemente und konnte mit seinem heutigen Auftritt überzeugen. „Den morgigen Tag werde ich nun noch nutzen, um an den letzten kleinen Fehlern zu arbeiten“, meint der Zürcher Turner.    

Claudio Capelli, neben Daniel Groves der einzige Mehrkämpfer im Schweizer Team, hatte heute ein gutes Gefühl auf dem Podium, auch wenn sich noch ein paar kleinere Fehler eingeschlichen hatten. „Ich freue mich darauf, mich am Donnerstag mit den europäischen Top-Turnern messen zu können. Im  Vordergrund steht für mich ein gutes Mehrkampfresultat. Sollte mir an einem Einzelgerät ein Exploit gelingen umso besser.“

Murielle Fleury, Thomas Greutmann

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