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EM Kunstturnen: Claudio Capelli verletzte sich am Finger

Renate Ried

Gleich am Startgerät dem Reck geschah das Malheur, Claudio Capelli (26) vergriff sich beim Durchschub mit ganzer Drehung so unglücklich, dass der Teamleader sich am Finger verletzte und das Podiumstraining abbrechen musste.

Erste Befürchtung war ein Bruch, nach dem Röntgen ist klar, dass sich Claudio Cappelli eine Kapselverletzung am Mittelfinger der rechten Hand zugezogen hat. Die Chancen für einen Einsatz am Donnerstag sind grundsätzlich vorhanden, ob und was möglich ist soll Morgen in den Trainings entschieden werden. Claudio Capelli und das ganze Team hoffen, dass er einsatzfähig sein wird. Die Mannschaft ohne Routinier Claudio Capello wäre stark geschwächt. «Er würde uns leistungsmässig sehr fehlen, aber vermissen würden wir vor allem auch seine Persönlichkeit, seine Erfahrung», erklärte Nils Haller. Nach kurzem Überlegen fügte der 22-jährige Bieler hinzu: «Ich glaube, wir alle zusammen in der Mannschaft haben weniger Erfahrungen an internationalen Grossanlässen, als Claudio alleine.» Das junge Schweizer Team mit Pablo Brägger (19), Pascal Bucher (22), Nils Haller (22) und Oliver Hegi (19) war im ersten Moment etwas geschockt. «Doch dann ging ein Ruck durch das Team und jeder Turner hat an den nächsten Geräten sein Bestes gegeben», erklärte der Cheftrainer Bernhard Fluck. Lichtblick des Podiumstrainings war die Ringübung von Nils Haller. Seine heutige Vorstellung unterstrich seine Ambitionen für den Einzug in den Ringfinal.

Für Cheftrainer Bernhard Fluck ist klar: «Die Situation um Claudio Capelli ist nicht einfach, doch alle wissen, dass es am Donnerstag ernst gilt. Egal in welcher Teamkonstellation wir turnen werden.»

Renate Ried

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