Die Schweizer Delegation f√ľr die Kunstturn-WM steht fest

  • 11. Oktober 2022

  • Thomas Ditzler

Die Schweizer Delegation an den Weltmeisterschaften vom 29. Oktober bis 6. November 2022 in Liverpool wird aus Andrin Frey, Benjamin Gischard, Moreno Kratter, Florian Langenegger, Noe Seifert, Taha Serhani und Anina Wildi bestehen. Welcher der sechs Turner die Position des Reserveturners einnehmen wird, wird nach dem Länderkampf gegen Belgien am 22. Oktober 2022 bestimmt.

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Nach spannenden Qualifikationswettk√§mpfen hat der Selektionsausschuss die Delegation f√ľr die kommenden Weltmeisterschaften vom 29. Oktober bis 6. November 2022 in Liverpool (GBR) selektioniert. Bei den M√§nnern konnten sich folgende Turner qualifizieren:

Aus diesem Sextett werden in Liverpool f√ľnf Turner die Wettk√§mpfe f√ľr die Schweiz bestreiten (Modus 5-4-3: F√ľnf Turner stehen im Team, vier turnen pro Ger√§t und die drei besten Noten pro Ger√§t kommen in die Wertung). Welche f√ľnf Turner dies sein werden und welcher Turner Ersatz sein wird, wird im Nachgang des L√§nderkampfes Belgien-Schweiz vom 22. Oktober in Mons (BEL) bestimmt.

F√ľr Langenegger w√§re die Teilnahme in Liverpool seine pers√∂nliche WM-Premiere. Frey, Kratter, Seifert und Serhani hatten bereits im vergangenen Jahr im japanischen Kitakyushu ihre jeweils erste Einzel-WM bestritten. Bei Gischard w√§re es nach 2014 in Nanning (CHN), 2018 in Doha (QAT) und 2019 in Stuttgart (GER) bereits die vierte Teilnahme an Weltmeisterschaften.

Anina Wildi vertritt das Schweizer Frauenteam

Bei den Frauen konnte sich das Team aufgrund des 18. Ranges an den Europameisterschaften Mitte August in M√ľnchen nicht f√ľr die WM qualifizieren. Die Schweiz wird in Liverpool jedoch durch Anina Wildi (TV Lenzburg) vertreten. Wildi konnte sich in M√ľnchen dank ihrer Leistung im EM-Mehrkampf einen nominativen Startplatz f√ľr die WM in Liverpool sichern. F√ľr die 20-j√§hrige Aargauerin werden es nach 2018 in Doha (QAT) und 2021 Kitakyushu (JAP) die dritten Weltmeisterschaften sein. In Kitakyushu hatte sich Wildi vor Ort im Training verletzt, weshalb sie kurzfristig auf einen Wettkampfeinsatz verzichten musste.

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