Die Pflicht (103,00) gelang Aliaksei Kouhar sehr gut, er realisierte hier gar die zweibeste Flugzeit aller Athleten. Mit der siebtbesten Schwierigkeit in der Kür und wiederum einer Top-Flugzeit (4.-beste) verpasst er das Final um lediglich 0.915 Punkte bzw. einem Rang (3 Russen und 3 Franzosen davor). Dieses Resultat stimmt hinsichtlich der «Road to London» bzw. der Olympiaqualifikation zuversichtlich. Fabian Wyler (TV Stäfa) darf aufgrund des eingeschränkten Trainings aufgrund der Rekrutenschule (die Hälfte ist absolviert) mit seiner Leistung und Rang 26 zufrieden sein. Nicolas Schori (Actigym FSG Ecublens) landete nach dem 3. Sprung in der Kür auf dem Mattentisch. Schade, im Einturnen am Mittag präsentierte er seine Kür-Übung mit Triffrudy (3-fach Salto vorwärts mit 1,5 Schrauben) am Anfang wunderschön. Damit hätte er das Final sicher erreicht.
Die Frauen Fanny Chilo (24., FSG Morges) und Sylvie Wirth (32., TV Liestal), beide noch Juniorinnen, turnten solide, aber ohne Exploit. Resultate auf denen man aufbauen kann.
Im Synchron dann leider bei den Männern und Frauen Totalausfall. Es fehlt nach wie vor an Stabilität, Selbstvertrauen und teils auch am Willen.
Andy Vogt / rr