Für die Schweiz standen Matteo Giubellini, Florian Langenegger, Mattia Piffaretti, Noe Seifert und Dominic Tamsel im Einsatz. Bereits mit dem sechsten Rang in der Qualifikation und 244,430 Punkten hatten sich die Schweizer für den Teamfinal der besten acht Nationen qualifiziert und das vom Schweizerischen Turnverband (STV) formulierte Ziel einer Top-12-Platzierung deutlich übertroffen. Im Final legte die Mannschaft nochmals zu und steigerte ihr Ergebnis um mehr als zwei Punkte.
Mit Konstanz auf Rang fünf
Besonders stark präsentierte sich die Schweiz am Barren. Matteo Giubellini (14,300 Punkte), Noe Seifert (14,266) und Mattia Piffaretti (14,200) überzeugten mit drei gelungenen Übungen. Mit insgesamt 42,766 Punkten erzielten die Schweizer das drittbeste Teamresultat an diesem Gerät und liessen damit unter anderem den späteren Weltmeister Japan sowie die USA und Grossbritannien hinter sich.
Auch am Reck bewies das Team Nervenstärke: Nachdem Seifert und Giubellini in der Qualifikation noch gestürzt waren, brachten beide ihre Übungen im Final sicher durch. Als einzige Nation konnte die Schweiz 18 von 18 Übungen erfolgreich durchturnen:
Souveräner Abschluss am Pauschenpferd
Vor dem letzten Gerät betrug der Vorsprung auf die USA rund 1,1 Punkte. Dominic Tamsel (13,700 Punkte), Florian Langenegger und Matteo Giubellini (14,000 Punkte) zeigten am Pauschenpferd drei sichere Übungen und brachten den fünften Schlussrang souverän ins Ziel.
Mit 246,497 Punkten blieb die Schweiz als einzige Mannschaft im Teamfinal ohne Sturz und setzte sich gegen die USA durch. Der fünfte Rang gewinnt zusätzlich an Bedeutung, da das Teilnehmerfeld im Vergleich zur WM 2023 noch stärker besetzt war.
Den Weltmeistertitel sicherte sich Japan vor den neutralen Athleten (WG2) und China. Grossbritannien belegte den vierten Rang.
Weitere Finaleinsätze für die Schweiz
Für die Schweizer Delegation sind die Weltmeisterschaften noch nicht beendet. Noe Seifert und Florian Langenegger stehen am Donnerstag, 22. Oktober 2027, im Mehrkampffinal der besten 24 Turner. Seifert hat sich zudem für den Barrenfinal am Sonntag, 25. Oktober 2027, qualifiziert und erhält damit eine weitere Gelegenheit, sich mit der Weltspitze zu messen.













