Noemi Zbären ist eine ehrgeizige Athletin, die Geduld nicht zu ihren grössten Stärken zählt. In Beijing musste die U23-Europameisterin genau diese Qualität unter Beweis stellen. Während andere Athletinnen ihre Einsätze schon seit Tagen hinter sich haben, musste sie den sechsten Wettkampftag abwarten, bis sie endlich ins Geschehen eingreifen durfte. Dies gelang ihr formidabel: Mit 12,93 Sekunden lief sie die 13.-beste Zeit im 37-köpfigen Feld und schaffte den Sprung in die Runde der letzten 24 souverän.
«Konnte meinen Lauf durchziehen»
Die World-Class-Potential-Athletin von Swiss Athletics zeigte sich mit ihrem Auftritt zufrieden. «Der Start war gut und danach konnte ich auf der Seite meinen Lauf durchziehen. Auch die Zeit passt», sagte sie. In den Halbfinals traut sie sich eine Steigerung zu. «Wenn ich keine persönliche Bestzeit gelaufen bin, heisst das überhaupt nicht, dass ich nicht voll gelaufen bin», antwortete sie auf die entsprechende Frage eines Journalisten. Ein Halbfinal sei dennoch etwas anderes. „Den Vorlauf bin ich am Vormittag gelaufen, bei nicht leichten klimatischen Bedingungen. Ich hoffe, morgen Abend wird es kühler sein.»
Text: Swiss Athletics
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