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Kunstturnen: Steingruber stürzt im WM-Sprungfinal

ahv

Im Sprungfinal der Weltmeisterschaften in Glasgow (Scho), am Samstag, 31. Oktober 2015, landete Giulia Steingruber bei ihrem zweiten Sprung unglücklich und verletzte sich dabei am rechten Knie. Ihre Teilnahme am morgigen Bodenfinal ist derzeit noch offen.

Als vierte Turnerin im Sprungfinal präsentierte Steingruber einen ausgezeichneten Tschussowitina. Für diesen erhielt sie, abzüglich einem Zehntel wegen Übertritts, 15,500 Punkte, die gleiche Note wie in der Qualifikation. Den zweiten Sprung musste sie nach eineinhalb Schrauben frühzeitig abbrechen. Die Schweizerin landete daraufhin mit gestrecktem, rechten Knie und ging zu Boden. Nach einem kurzen Schreckmoment konnte Giulia Steingruber leicht humpelnd, aber selbstständig, die Wettkampfhalle verlassen. Nach der Untersuchung durch Teamarzt Wolgang Sitte konnte erste Entwarnung gegeben werden: «Die Bänder am Knie sind heil geblieben.»

Ob Giulia Steingruber den morgigen Bodenfinal bestreiten wird, ist derzeit noch offen. Der Entscheid wird morgen Vormittag gefällt.

Steingruber beendete den Sprungfinal auf dem siebten Platz, zusammen mit Alexa Moreno Medina (Mex). Für die St. Gallerin war es nach den Rängen 5, 4 und 5 der vierte Sprungdiplom an Weltmeisterschaften. Gold holte die Europameisterin Maria Paseka aus Russland, die etwas überraschend die Titelverteidigerin Hong Un Jong aus Nordkorea und Simone Biles aus den USA knapp besiegte.

Text: Alexandra Herzog/Thomas Greutmann

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