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Kunstturnen: Brägger und Hegi auf Finalkurs – Yusof muss zittern

Thomas Ditzler

Das Schweizer Männer-Trio um Pablo Brägger, Eddy Yusof und Oliver Hegi dürfen mehrheitlich zufrieden sein mit ihren Leistungen in der Qualifikation an den Kunstturn-Weltmeisterschaften in Montreal. Glänzen konnten vor allem Brägger und Hegi in ihrer Paradedisziplin, dem Reck.

In der Qualifikation der Männer an den Weltmeisterschaften im Kunstturnen in Montreal durfte man in erster Linie gespannt sein auf das Abschneiden von Pablo Brägger und Oliver Hegi, den beiden Schweizer EM-Helden am Reck. Sowohl Europameister Brägger als auch Vize-Europameister Hegi wurden am Montag, 2. Oktober 2017 an ihrem Paradegerät den Erwartungen mehr als gerecht. Brägger glänzte mit einer starken Übung. Mit einer Note von 14.433 führte der Ostschweizer in der Zwischenrangliste nach zwei von insgesamt vier Subdivisionen die Reck-Wertung gar an. Eine ähnlich herausragende Übung zeigte auch Oliver Hegi. Mit seiner Note von 14.333 liegt der Aargauer nicht nur knapp hinter Brägger, sondern rangierte sich im Zwischenklassement mit Rang drei ebenfalls ganz weit vorne.
Brägger zeigte einen von A bis Z starken Wettkampf an den sechs Geräten. Seine unter anderem 14.800 Punkte am Barren bedeuteten in dieser Zwischenwertung Rang vier. Mit einer Punktzahl von 83.798 belegte der Ostschweizer nach der Hälfte der Qualifikation den fünften Zwischenrang in der Mehrkampf-Wertung. Einer Finalteilnahme dürfte dem Ostschweizer so praktisch nichts mehr im Wege stehen.
Mehr zittern um eine mögliche Mehrkampf-Finalteilnahme muss hingegen Eddy Yusof. Der Zürcher bekundete sowohl am Barren, Reck als auch am Pauschenpferd Mühe. Sein 24. Geburtstag brachte Yusof nicht das gewünschte Wettkampf-Glück. Mit 79.064 Punkten belegt Yusof in der Mehrkampf-Zwischenwertung den 10. Rang. Yusof darf sich trotzdem noch Hoffnungen auf einen Platz in den Top 24 und einer damit verbundenen Finalteilnahme machen.
Der dritte Schweizer Oliver Hegi kam nur an drei von sechs Geräten zum Einsatz. Neben dem starken Auftritt am Reck, zeigte der Aargauer auch am Barren eine starke Darbietung (14.466) und belegte den 9. Zwischenrang. Einzig am Pauschenpferd verlief der Wettkampf nicht nach Wunsch. Hegi musste zwei Stürze in Kauf nehmen. Abgeschlossen wird die Qualifikation am Dienstagabend (Schweizer Zeit) mit den Teilnehmern der Subdivision 4.

Text: Thomas Ditzler

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