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Jugend + Sport: Beiträge werden nicht gekürzt

ahv

Der Nationalrat hat am 11. Juni einen Nachtragskredit von 17 Millionen Franken für das Programm «Jugend und Sport» bewilligt und ist damit dem Entscheid des Ständerats gefolgt. Damit setzt das Bundesamt für Sport (BASPO) die am 9. März 2015 angekündigte Anpassung der J+S-Beiträge auf 1. August 2015 nicht um. Mit dem deutlichen Beschluss des Parlaments kann das Niveau der J+S-Beiträge bis Ende 2015 auf dem heutigen Stand beibehalten werden.

Die sportlichen Aktivitäten sind stärker gewachsen als das J+S-Budget. So blieb für einzelne Kursteilnehmer weniger Geld. Die Verwerfungen haben auch mit dem neuen Beitragssystem zu tun, das 2012 vom BASPO installiert wurde. Das Amt setzte die neuen Beiträge relativ hoch an. Gegen Ende 2014 verfügte es deshalb kurzfristig eine Beitragskürzung, als sich zeigte, dass das Budget 2015 gesprengt würde. Das Parlament pfiff das BASPO zurück. Der Bund sollte mit einem Nachkredit dafür sorgen, dass die Beiträge bis Ende des «Sportjahrs»  – im August 2015 – gleich bleiben. Dafür hätten die 12 Millionen Franken, die der Bundesrat aufstocken wollte, gereicht. Da das Parlament nun aber 17 Millionen freigibt, bleiben die Beiträge bis Ende Jahr stabil.

Zur Beitragsentwicklung über das Jahr 2015 hinaus sind im Parlament zwei Motionen hängig. Der Bundesrat soll die jährlichen Mittel für «Jugend und Sport» erhöhen, um auf der Grundlage der heutigen Tarife die finanzielle Kontinuität für Veranstalter und Kantone zu sichern. Über diese Motionen entscheidet das Parlament im Dezember 2015.
«Diese Entscheidung ist für den Breitensport, der auf Ehrenamtlichkeit basiert, von höchster Bedeutung. Eine Hochrechnung, die ich angestellt habe, ergibt eine Summe von 1,66 Millionen Franken, die nicht mehr in die Turnvereine geflossen wäre. Das ist eine wichtige Einnahmequelle für unsere Vereine», so Olivier Bur, Chef Ausbildung beim STV.

Text, adapt.: ahv

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