Die Kurse vom 14. März in Schindellegi wurden von fast 100 Kampfrichter*innen besucht, darunter 27 Teilnehmende der Grundausbildung. Alle neuen Kampfrichter*innen bestanden den Kurs und sind nun offiziell brevetierte ENV- und STV-Kampfrichter*innen.
Kommunikation ist wichtig
Bei den Zweikämpfen Ringen/Schwingen wurden den Kampfrichterinnen und Kampfrichtern anhand von Eins-zu-eins-Situationen vermittelt, wann zu verwarnen ist, wie die Kommandos lauten und wie die Kommunikation zwischen Platz- und Tischkampfrichtern funktionieren muss. Dieses Zusammenspiel ist zentral. Am Nachmittag bewerteten die Freiübungs-Kampfrichter*innen verschiedene vorgezeigte Übungen der Athletinnen und Athleten sowie Videoaufnahmen aus Wettkämpfen. Die weiteren Kampfrichter*innen setzten sich mit den Vornoten in den Disziplinen Steinstossen (STS), Steinheben (STH), Hochweitsprung (HW) und Weitsprung (WE) auseinander. Der theoretische Teil beinhaltete zudem die Auswertung der Online-Umfrage, die alle Kampfrichter*innen vor dem Kurs ausfüllen mussten.
Wissen zu STV-Contest festigen
An den Turnfesten wird künftig ausschliesslich mit dem Auswertungsprogramm STV-Contest gearbeitet. Die Resultate und Leistungen der Athletinnen und Athleten werden direkt auf dem Wettkampfplatz elektronisch erfasst. Am Kurs wurde der gesamte Ablauf der Erfassung mithilfe eines Schulungsvideos vermittelt und repetiert. So konnten alle Teilnehmenden das Wissen vom Eidgenössischen Turnfest in Lausanne weiter festigen.
Fokus auf Abzüge
Die Kampfrichterkommission des ENV ist bestrebt, die Kampfrichterinnen noch gezielter auf ihre Aufgaben vorzubereiten – insbesondere in den Zweikämpfen sowie in der Freiübung, wo der Fokus vor allem auf möglichen Abzügen liegt, sei es bei der Ausführung, Haltung, Spannung oder bei den Schwierigkeitswerten. Die teilnehmenden Vereinsturnkampfrichter*innen STV wurden zudem in den Disziplinen STS/STH/HW geschult. Am 9. April findet in Rikon ZH ein weiterer Fortbildungskurs für STV-Kampfrichter*innen statt.










