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Faustball: Stephan Jundt neuer Nationaltrainer im Frauenfaustball

Der 92-fache Internationale Stephan Jundt übernimmt zusammen mit seinem langjährigen Faustballfreund Dieter Back die Leitung des Schweizer Frauenfaustball-Nationalteams. "Ich glaube, wir können etwas bewegen", blickt der Vizeweltmeister von 1995 der neuen Aufgabe zuversichtlich entgegen. Jundt/Back lösen das Duo Felix Frischknecht/Guido Dalle Vedove ab, das nach dem enttäuschenden 4. Rang an der Weltmeisterschaft in Jona zurückgetreten ist.

"An der WM hats mich gepackt", gesteht der 42-jährige Nordwestschweizer, der mit dem STV Full-Reuenthal 19 Schweizer Meistertitel und anschliessend auch mit der FG Binningen/Amicitia Basel noch zwei Titel feierte. "Ich übernehme das Amt nicht alleine. Auch mein Kollege Didi Back sieht darin eine reizvolle Aufgabe. Mit ihm zusammen machts Spass", erklärt Jundt die für viele Faustballkenner überraschende Zusage.

Aufgabe unbelastet anpacken
Jundt, der 16 Jahre dem Kader der Schweizer Faustball-Nationalmannschaft angehörte und 92 Länderspiele absolvierte, sagt von sich selber, dass er kein Kenner der Frauenfaustballszene sei. "Technik und Spielverständnis sind jedoch dasselbe wie bei den Herren. Ich kann unbelastet an die Aufgabe heran gehen." Stephan Jundt wohnt in Bottmingen und ist beruflich als Personalberater im Bereich Chemie/Pharma tätig. Sportlich betätigte er sich in den letzten zwei Jahren vermehrt im Tennis.

Der künftige Assistenztrainer Dieter "Didi" Back , 44 Jahre alt und Inhaber eines Malergeschäftes, ist ein langjähriger Faustball-Weggefährte von Jundt. Auch er gehörte zum Binninger Meisterteam 1999 und 2000.
 
Erfahrungen mit Namibia
"Wir werden den Frauenfaustball nicht neu erfinden, aber trotzdem versuchen, neue Ideen einzubringen", kündigt Jundt an. Dazu will er sich mit dem aktuellen Kader im Dezember treffen und mit den Spielerinnen Einzelgespräche führen. Völlig neu ist Jundt die Trainingsleitung bei Frauen nicht. Vor drei Jahren trainierte er für drei Wochen die Faustballerinnen von Namibia, die anschliessend als Gäste an der Europameisterschaft antraten.

Wolfgang Rytz, Medienchef Fako Schweiz

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