Mit drei Jahren stand Anina Wildi zum ersten Mal in der Turnhalle. Während ihre Brüder in der Nachbarhalle Handball betrieben, entdeckte sie ihre Faszination für das Kunstturnen – und wusste früh, wo sie hinwollte. «Ich habe meiner Mutter die Hand weggezogen und gesagt: Ich will das dort unten auch machen», erinnert sie sich. Der Weg führte sie vom TV Lenzburg über das Regionale Leistungszentrum Aargau nach Magglingen – und 2018 schliesslich ins Schweizer Nationalkader.
Fast ein Jahrzehnt Spitzensport folgte. Jahre, die sie rückblickend mit einem einzigen Bild beschreibt: «Es war wirklich eine Achterbahnfahrt gewesen.»



