Noe Seifert ist Aargauer Sportler des Jahres 2025
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Noe Seifert ist Aargauer Sportler des Jahres 2025

Fabio Baranzini
Fabio Baranzini

Der Kunstturner aus Oftringen überzeugt Fachjury und Publikum und so wurde Noe Seifert an der Sport-Gala im Campussaal in Brugg als Aargauer Sportler des Jahres 2025 ausgezeichnet. Er setzte sich vor Elena Quirici (Karate) und Ro-bin Gemperle (Ultra Cycling) durch.

Noe Seifert ist ein würdiger neuer Titelträger. Er hat im vergangenen Jahr Schweizer Sportgeschichte geschrieben, als er an den Kunstturn-Weltmeisterschaften in Jakarta Bronze im Mehrkampf gewann. Es war die erste Schweizer WM-Medaille in dieser Disziplin seit 75 Jahren! Zusätzlich zu dieser sensationellen Leistung hat sich der 27-jährige Oftringer auch noch die EM-Silbermedaille mit dem Team gesichert und hat sich am Eidgenössischen Turnfest in Lausanne den begehrten Turnfestsieg geholt. Diese Erfolge überzeugten Publikum (60 Prozent der Stimmen) und Fachjury (40 Prozent der Stimmen) gleichermassen. In beiden Ranglisten belegte Seifert den ersten Platz und hat sich so den Titel als Aargauer Sportler des Jahres 2025 absolut verdient gesichert. «Aargauer Sportler des Jahres klingt super. 2025 war ein tolles Jahr. Wir haben mit dem Team abräumen können an der EM und auch die WM lief sehr, sehr gut. Der Titel Aargauer Sportler des Jahres ist der perfekte Abschluss», sagt Noe Seifert.

Noe Seifert, Aargauer Sportler des Jahres 2025

Aargauer Sportler des Jahres klingt super. 2025 war ein tolles Jahr. Der Titel ist der perfekte Abschluss.

Im Rahmen der gestrigen Sport-Gala gab Noe Seifert gemeinsam mit seinem Aargauer Nationalkader-Kollegen Florian Langenegger (WM-Rang 10 im Mehrkampf), sowie einigen Aargauer Nachwuchstalenten eine Kostprobe seines Könnens ab. Musikalisch begleitet wurde dieser Auftritt von der renommierten Formation «Klassik Nuevo» um Sira Eigenmann (Violine) und Srdjan Vukasinovic (Akkordeon). Der gemeinsame Auftritt der beiden Weltklasse Kunstturner mit Nachwuchstalenten zeigte exemplarisch auf, wie wertvoll eine gute Basisarbeit in regionalen und kantonalen Stützpunkten für eine spätere Karriere im Leistungssport ist. Ein Aspekt, den auch die Aargauer Sportministerin Martina Bircher hervorhob: «Die vielen Erfolge von Aargauer Sportlerinnen und Sportlern in den verschiedensten Sportarten sind ohne das ehrenamtliche Engagement von Trainerinnen und Trainern, Leitenden, Vereinsvorständen, Eltern und vielen weitere Personen nicht möglich. Diese Arbeit wird von uns allen enorm wertgeschätzt. Herzlichen Dank für diesen Einsatz!»

  • FlorianLangenegger

    STV Schlossrued
    • VZ Biel/Magglingen
    • STP Aargau
    Nationalkader A

    Kunstturnen

  • NoeSeifert

    Oftringen Kutu Satus ORO
    • VZ Biel/Magglingen
    • STP Aargau
    Nationalkader A

    Kunstturnen

Quirici und Gemperle auf dem Podest

Hinter Seifert klassierte sich Karateka Elena Quirici aus Schinznach-Dorf auf dem zweiten Rang. Die mittlerweile 32-Jährige gewann die Goldmedaille an den World Games, Bronze an der EM und wurde als Weltnummer eins zugleich auch noch als beste Karateka der Welt ausgezeichnet – zum dritten Mal in Folge. 

Rang drei ging an den Aarauer Ultra Cycling Profi Robin Gemperle. Er hat im vergangenen Jahr mit der Tour Divide und dem Silk Road Mountain Race zwei der drei wichtigsten Rennen in seiner Sportart gewonnen und gilt aktuell als bester Ultra Cycling Athlet der Welt. Ebenfalls nominiert für die Wahl «Aargauer Sportler/in des Jahres 2025» waren Michelle Heimberg (Wasserspringen), Nora Meister (Para-Schwimmen) und Ilaria Olgiati (Para-Badminton).

Kyburz erhält Special Award 

Zudem wurde am gestrigen Abend auch der Preis "Special Award Leistungssport" vergeben. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr der Aargauer Orientierungsläufer Matthias Kyburz, der seine OL-Karriere letztes Jahr beendet hat zu Gunsten einer zweiten Laufbahn als Marathonläufer. Kyburz hat in den letzten fast fünfzehn Jahren den OL-Sport in der Schweiz geprägt wie kein anderer. Er gewann 17 WM-Medaillen, 13 EM-Medaillen und acht World Games Medaillen. Zudem sicherte er sich sechs Mal den Gesamtweltcup, feierte 25 Weltcupsiege und 23 Einzel-Schweizer-Meistertitel. Der Preis wurde ihm von seinem Bruder Andreas, der ebenfalls viele Jahre an der OL-Weltspitze mitgelaufen ist, mit einer sehr persönlichen Laudatio überreicht.

Ebenfalls einen Auftritt auf der grossen Bühne der Aargauer Sport-Gala hatte der frisch gebackene Aargauer Nachwuchssportler des Jahres 2025, der Kunstturner Ben Schumacher aus Mägenwil.

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