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Kunstturnen: Verletzungspech für Nadia Baeriswyl

Renate Ried

Im Trainingslager in Brescia (ITA) hat sich Nadia Baeriswyl (Düdingen, Kutu Wünnewil) bei einem Sturz am Stufenbarren eine Fraktur am linken Oberarm im Bereich des «Narrenbeins» (Epikondylus medialis) zugezogen. Das Ellbogengelenk ist nicht betroffen.

Die Freiburgerin wurde letzte Woche erfolgreich operiert. Nadia Baeriswyl kann den Arm bereits wieder bewegen, bis sie ihn aber wieder voll belasten kann, muss sie mit drei bis vier Monaten rechnen. Was zur Folge hat, dass die Europameisterschaften vom 9. bis 13. Mai 2012 in Brüssel ohne sie stattfinden werden.

Am Samstag, 10. März beginnt, leider ohne Nadia Baeriswyl, die Wettkampfsaison 2012. Für die Kunstturnerinnen gilt es in Magglingen ernst: Der erste von zwei Selektionswettkämpfen für die Mannschafts-Europameisterschaften vom 9. bis 13. Mai 2012 in Brüssel steht auf dem Programm. Zu vergeben sind maximal fünf Startplätze.

Nadia Baeriswyl, die im Juli erst 17 Jahre alt wird, ist traurig, die EM zu verpassen, blickt aber trotz allem zuversichtlich in die Zukunft. «Es tut schon weh, dass ich nicht an die EM kann, aber ich bin sehr froh, dass alles gut gegangen ist», so Nadia Baeriswyl, «ich nehme es vor zu und schaue, dass ich rasch wieder ganz gesund werde.»

Renate Ried, Medienchefin STV

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