In Cesena trat eher eine Schweizer Verlegenheitsmannschaft an. Mitten zwischen den beiden EM-Selektionen war es für Nationaltrainer Sandor Kiraly nicht einfach, das optimale Schweizer Quintett zu finden. Kiraly betonte denn auch, dass es sich keineswegs um das EM-Team gehandelt habe. Es kam denn auch kein Schweizer Turner mit einem kompletten Sechskampf in die Wertung – eine Tatsache, die wohl auch für die organisierenden Italiener ausschlaggebend war, erschien doch gar keine Rangliste mit detaillierten Einzelergebnissen. Nach nicht weniger als neun Stürzen unterlagen die ungenügenden Schweizer Kunstturner den Italienern mit 259,550:261,100. Italien gehört dennoch zu den Nationen, die man Anfang Mai in Lausanne schlagen möchte. Für die Schweiz standen folgende Turner im Einsatz: Claudio Capelli, Mark Ramseier, Roger Sager, Christoph Schärer, Manuel Rickli und Daniel Groves (ausser Konkurrenz).
Bernhard Rentsch, Medienchef STV