In Genf versammelten sich 15 Nachwuchsturner aus der Schweiz und 10 deutsche Turntalente nebst Trainer, um nach den Ferien gemeinsam an Basisprogrammen und im Grundlagentraining zu arbeiten. Die deutschen Turner stammten aus den Zentren in Cottbus, Chemnitz und Berlin (in Süddeutschland war zu der entsprechenden Zeit Ferienbeginn), während die sich die Schweizer aus allen Turnzentren des Landes rekrutierten.
Die erst im April neu übergebene Turnhalle in Genf bot beste Bedingungen, um unter der Leitung der beiden verantwortlichen Trainer Bernhard Fluck und Jens Milbradt die Defizite nach der meist zweiwöchigen Trainingspause möglichst schnell zu beheben. Die 14- bis 18-jährigen Turner kannten sich bereits von den jeweils im Jahresverlauf stattfindenden Junioren- und U-16-Länderkämpfen, sowie von vielen internationalen Turnieren, wie z.B. GWG- und Junior-Cup oder dem Art Gymnastics in Liestal. Damit bedurfte es wenig Eingewöhnungszeit und sprachliche Barrieren bestanden ohnehin nicht.
Dieser Lehrgang soll für die beteiligten Turner die Grundlage für die Wettkampfaufgaben des zweiten Halbjahres sein, die für viele mit dem GWG-Cup Mitte September in Cottbus beginnen werden. Natürlich stand neben dem Training auch eine Stadtbesichtigung von Genf auf dem Programm.
Damit so ein Trainingslager auch dem engen finanziellen Rahmen beider Teams gerecht wird, gebührt an dieser Stelle der Genfer Kunstturnervereinigung ein besonderer Dank. Genannt seien hier die Co-Präsidenten Jean Willisegger und Jaques Robert sowie der erfahrene Gérard Porchet. Ohne ihr Engagement wäre dieser Lehrgang nicht möglich gewesen. Dankeschön auch an das Genfer Sportamt für die Absicherung der äusseren Rahmenbedingungen.
Bernhard Fluck