Der Schweizer Turngeräteprofi liefert, was der Turnsport braucht – zuverlässig, innovativ und seit Generationen. 2026 feiert das Unternehmen sein 135-jähriges Bestehen. Der perfekte Moment für einen Blick zurück: Wie haben sich bekannte Turngeräte wie der Barren oder das Pauschenpferd seit ihrer Entstehung verändert?
Haben die Gründer von Alder + Eisenhut früher Turn- und Sportgeräte sogar selbst erfunden und entwickelt, geht es heutzutage in erster Linie darum, Optimierungen und Anpassungen von bestehenden Geräten vorzunehmen. «Heute ist es oft so, dass ein Sportverband auf uns zukommt, wenn sie etwas Neues oder eine Spezialanfertigung benötigen», so Jana Nüesch, Marketingmanagerin bei Alder + Eisenhut.
Voltigier-/Pauschenpferd/Sprungpferd
Römer übten an Holzpferden das Auf- und Absteigen, ab dem 17. Jahrhundert lernten adelige Knaben in Ritterakademien das Voltigieren am hölzernen Pferd.
- Die ersten Voltigierpferde glichen mit Kopf, Hals und Schwanz noch dem lebenden Pferd. Im 19. Jahrhundert verliert es Kopf und Schwanz, später auch den Hals. Die Vollpauschen werden durch Bügelpauschen ersetzt.
- Noch heute haben die Pauschenpferde zum Teil noch Hufe, um daran zu erinnern, dass es ein Pferd ist.
- Pferde mit abnehmbaren Pauschen wurden als Schwing- wie auch als Sprungpferde eingesetzt.
- Seit 2001 kommt im Kunstturnen für den Sprung ein Sprungtisch zum Einsatz.





