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WM Kutu: Schweizerinnen sind bereit

Renate Ried

Zoltan Jordanov; Cheftrainer Kunstturnen Frauen, ist „happy“ mit dem Verlauf des Podiumtrainings – vor allem mit Ariella Kaeslin ist der Brite „very happy!“.

Zum ersten Mal auf einem Podium und somit unter Originalbedingungen zeigte Ariella Kaeslin den Yurchenko mit Doppelschraube (Rondat - Überschlag rückwärts - Salto gestreckt mit zwei Drehungen um die Längsachse). „Ich war richtig, richtig nervös!“ so die sichtlich erleichterte Luzernerin. „Ich fühle mich sehr gut - locker und fit.“ Der erste Sprung, der "Tschussowitina", gelang ihr ausgezeichnet, der Yurchenko war „noch“ nicht perfekt, mit diesem Sprung konnte sie aber viel Selbstvertrauen tanken. Auch die anderen Geräte gelangen ihr nach Wunsch.

Generell galt es für die Turnerinnen, die Atmosphäre und die Geräte zu spüren. Wie hart ist das Sprungbrett, wie elastisch sind die Barrenholmen, wie «fedrig» der Boden? Äussere Umstände, die relevant sind um eine Übung perfekt turnen zu können. Der Boden sei etwas träge, so einige Turnerinnen. „Passt schon“ lacht Giulia Steingruber zuversichtlich und auch Ariella Kaeslin nimmt’s locker: „Ändern kann man eh nichts“. Zudem stellt sie erfreut fest, dass es dieselben Geräte (Marke) wie an den Olympischen Spielen 2008 in Peking sind – und dies ist ein gutes Omen.

Welche sechs Turnerinnen am Sonntag, 17.Oktober in der Qualifikation (Wettkampf I) eingesetzt werden, wird am Donnerstag entschieden. Die Schweizerinnen starten am zweiten Wettkampftag um 15:30 Uhr in der zehnten von zwölf Abteilungen.

Renate Ried aus Rotterdam

 

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