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WM Kunstturnen: vier Finalplätze bei den Frauen (aktualisiert)

Chantal Weinmann

Am 2. Oktober 2013 um 13.30 Uhr ging es mit dem Qualifikationswettkampf der Frauen weiter. Giulia Steingruber (TZ Fürstenland/TV Gossau) erreichte mit 56,465 Punkten den neunten Rang für den Mehrkampf-Final und qualifizierte sich ebenso für den Sprung- und Bodenfinal. Mit dem 25. Rang (Nationen bereinigt Rang 24) gehört auch Ilaria Käslin (SFG Chiasso) zu den Mehrkampf-Final-Favoritinnen vom Freitagabend.

Für die junge Käslin sind dies die ersten Weltmeisterschaften in der Elite und sie hat bewiesen, dass sie stark ist. Mit 53,131 Punkten klassierte sie sich nur gerade zwei Plätze hinter der erfahrenen Deutschen Elisabeth Seitz (53,532 Punkten). «Ich muss noch nicht die Beste sein. Im Moment geht es mir darum, Erfahrung zu sammeln», meinte die ambitiöse Turnerin. Der Balken war das beste Gerät, sagte sie. Auch Cheftrainer Zoltan Jordanov bestätigte dies: «Am Balken hat sie sehr gut geturnt. Ilaria hat grosses Potenzial für die Zukunft an diesem Gerät».
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Bei Steingruber blieb es spannend. Wusste man bis zum Schluss nicht, ob sie den neuen Sprung, Yurchenko mit Doppelschraube, zeigen wird. Mit dem Sprung als letztes Gerät und als letzte mögliche Final-Teilnehmerin mit zwei verschiedenen Sprüngen konnten Steingruber und Jordanov gut taktieren. Schlussendlich genügte der Tschussowitina und Yurchenko mit einer Schraube um sich den Sprungfinal zu sichern. Mit 14,799 Punkten belegte sie Rang 5.
Als Achte, ist sie am Sonntag auch unter den Besten im Bodenfinal mit dabei. Obwohl sie beim gestreckten Doppelsalto mit Schraube leicht über die Linie trat, zeigte Steingruber an diesem Gerät mit neuen Elementen und Akrobatikteilen eine super schöne Übung.

Nadia Mülhauser, die ihren Wettkampf bereits am Dienstag absolviert hatte, beendete die Qualifikation auf Platz 42.

Text: Chantal Weinmann

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