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WM Kunstturnen: Schweizer Männer im Mannschaftswettkampf 15.

Renate Ried

Zum ersten Mal seit 1994 (Brisbane) steht kein Schweizer Kunstturner an Weltmeisterschaften im Mehrkampfinal. Im Team wurde die Schweiz 15. avisiert war der 12. Rang.

Dies ist für das Schweizer Kunstturnen eine bittere Pille. Roman Gisi, der beste Mehrkämpfer, wurde 40. mit 86,139 Punkten. Zu erwähnen gilt, dass die Spitze im Kunstturnen erneut breiter geworden ist. An den Weltmeisterschaften turnten Athleten aus 67 Nationen. Und vor allem sind die Spitzenturner punktemässig dicht beieinander. In der Qualifikation hatten allein schon neun Turner über 89,000 Punkte, was in London in der Quali nur zwei Turnern gelang.

Bernhard Fluck, der Nationaltrainer, betrachtet die Leistung: „Das Ziel haben wir verpasst. Wir haben gesehen, dass Mannschaften, mit denen wir konkurrieren, viel unternommen haben hinsichtlich Ausgangswert und Stabilität. Wenn ich aber Bezug zu den Athleten nehme, dann sieht die Bilanz nicht nur schwarz aus. Sehr erfreulich die beiden Jungen im Team, Pablo Brägger und Pascal Bucher, die sich gut bis sehr gut in Szene gesetzt haben.“

Positiv stimmt den Schweizer Cheftrainer Bernhard Fluck die Tatsache, dass für 2011 eine grössere Auswahl an Turnern besteht: „Es kann sich keiner in der Mannschaft sicher fühlen, im Jahr 2011 an der EM oder WM zu turnen. Die Nachwuchsarbeit in den Regionen ist ausgezeichnet. Es drücken einige junge Turner, wie dies Pablo Brägger gezeigt hat. Zudem hoffen wir, dass alle Verletzungen ausgeheilt sein werden. Niki Böschenstein fehlt schon. Wir mussten aber weitsichtig denken – wir brauchen ihn dringend fürs nächste Jahr.“

Renate Ried, Medienchefin STV

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