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Wertung Schwierigkeiten Gymnastik

Esther Meier

Die Wertungsrichter Gymnastik wenden in diesem Jahr im Sinne einer Übergangslösung eine spezielle Regelung bei der Bewertung der Schwierigkeiten in der Sparte Gymnastik an.

Anlässlich der Gymnastik Wertungsrichter Fortbildungskurse 2005 wurden verschiedene Versionen betreffend Anzahl Turnende für die Anrechnung einer Schwierigkeit instruiert: ein oder wenige Turnende genügen / müssen von mindestens der Hälfte der Gruppe ausgeführt werden. Die Vereine wurden dementsprechend auch unterschiedlich informiert.

Daraus ergaben sich bereits an den ersten Gymnastik-Wettkämpfen Diskussionen. Einerseits unter den Wertungsrichtern bei der Toleranzfindung und andererseits, weil die Vereine grosse Unterschiede beim Bewertungskriterium Schwierigkeiten auf dem Notenblatt sahen. Zudem ist es leider voraussehbar, dass sich Probleme ergeben werden, wenn Vereine an Wettkämpfen in anderen Regionen teilnehmen und im Punkt Schwierigkeiten plötzlich völlig verschieden bewertet werden.

Richtlinien: Beide Versionen sind, als Übergangslösung, ab sofort an sämtlichen Anlässen der Wettkampfsaison 2005 gültig. Konkret: Eine Schwierigkeit wird angerechnet, wenn sie von mehr als der Hälfte, aber auch wenn sie nur von einem oder wenigen Turnenden ausgeführt wird. Werden die Schwierigkeiten mehrmals in einer Vorführung von einem oder wenigen Turnenden ausgeführt, hat dies jedoch schwerwiegende Auswirkungen im Punkt Vielseitigkeit (Übungsauswahl), wo die Bewertung dementsprechend niedrig ausfallen wird.

Michael Bigler, WR-Chef Gymnastik / br

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