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Wer war erfolgreicher als Simon Ammann?

Vier Goldmedaillen holte Simon Ammann bei Olympischen Spielen. Doch damit ist der Toggenburger nicht der erfolgreichste Schweizer Olympionike.

Georg Miez sammelte zwischen 1924 und 1936 vier olympische Goldmedaillen sowie drei silberne und eine bronzene Auszeichnung. Der gebürtige Winterthurer begann als 13-Jähriger mit dem Turnsport und nahm 1924 als 19-Jähriger in Paris erstmals an Olympischen Spielen teil. An den Wettkämpfen trat er jedoch mit dem Vornamen Georges an und ist auch so in die olympischen Annalen eingegangen.

Bei seinem ersten olympischen Auftritt gewann Miez, der an sämtlichen neun Wettkämpfen teilnahm, mit der Mannschaft die Bronzemedaille. Dazu kam er am Reck auf den fünften Platz. Vier Jahre später in Amsterdam ging der Stern von Miez richtig auf: Mit der Schweizer Mannschaft gewann er den Mehrkampf und holte sich ausserdem den Mehrkampftitel als Einzelturner sowie Gold am Reck. Dazu gab es noch Silber am Pferdpauschen.

Ein Herz für die Jugend und den Frauensport

1932 war er der einzige Schweizer Turner in Los Angeles und wurde im Bodenturnen Zweiter. Weil dies seine beste Disziplin war, verzichtete Miez danach auf weitere Wettkämpfe. Vier Jahre später revanchierte er sich in Berlin und holte die Goldmedaille am Boden doch noch. Ausserdem gab es mit der Mannschaft im Mehrkampf eine weitere Silbermedaille.

Noch während seiner aktiven Karriere zog Miez, der 1934 ausserdem Bodenturn-Weltmeister wurde, ins Tessin, wo er schliesslich bis zu seinem Tod 1999 in Lugano als Giorgio Miez lebte. Er setzte sich aber weiterhin für seinen Turnsport ein. Im Besonderen lag ihm der Jugendsport am Herzen und auch, dass Frauen Sport treiben konnten.

Quelle: Tagesanzeiger.ch/Newsnetz

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