An der Herbst-Verbandsleiterkonferenz wollte der Zentralvorstand mit den rund 100 Kantonal- und Verbandsdelegierten noch einmal eingehend über die neuen Strukturen, diese sollen an der Abgeordnetenversammlung (AV) im Oktober 2005 abgesegnet werden, diskutieren. Die Delegierten zeigten keine grosse Gesprächslaune. Sie waren mit den vorgelegten Statuten rasch einverstanden. «Die neuen STV-Statuten werden an der AV kein Hindernis mehr darstellen», kommentierte STV-Zentralpräsident Paul Engelmann.
Auch kein Hindernis dürfte das STV-Budget 2006 bieten. Dieses Geschäft verlief ebenfalls problemlos. Das Budget bewegt sich im Rahmen von 13,3 Millionen Franken und ist ausgeglichen.
Nicht gelöst sind die Personaldiskussionen für den neuen – strategischen – Zentralvorstand. Es fehlen nach wie vor zwei Personen, die aus den Mitgliedsverbänden zu stellen sind. Hanspeter Tschopp (Baselland, Nachfolger von Paul Engelmann als Zentralpräsident), Reini Wagner (Zürich, Finanzen), Renata Loss Campana (Vertretung Tessin), Jean-Marie Donzé (Vertretung Westschweiz) und Kurt Egloff (Zürich, Mitglied) stellen sich im Oktober zur (Wieder-)Wahl. Bis dann sollten auch noch die fehlenden zwei Mitglieder bekannt sein. Weitere wichtige Vakanzen bestehen bei der Geschäftsprüfungskommission (bisher Kontrollstelle) und in der Abteilung Breitensport sind das Organigrammkästchen Jugend und Spiele momentan noch leer.
Für den Schweizerischen Turnverband ist es wichtig, dass er im Januar 2006 mit den neuen Strukturen und mit einer motivierten, starken und vollständigen Führungsmannschaft loslegen kann.
Peter Friedli