Simon Nützi startete seinen Finalwettkampf am Reck und turnte an jedem Gerät fehlerlos. Er erreichte mit 84,150 Punkten den würdigen 14. Rang und erzielte somit sein bisher bestes, internationales Resultat. Um dies weiter zu toppen, gilt es zukünftig seinen D-Wert zu steigern sowie die Ausführung zu verbessern. Unterstützt wurde Simon Nützi tatkräftig von Philipp Friedli, der vorbildlich «ad Interim» die Trainerfunktion übernahm.
Die neue, erschwerte Barrenübung (Startgerät) von Kevin Rossi missglückte leider. Nach einem guten Start touchierte er beim «Healy» den Holmen und musste mit einem Zwischenschwung korrigieren. Dieser Patzer kostete ihn 0,800 Punkte Abzug. Auch das Pferd zeigte sich störrisch und er stürzte beim «Wu Gonian» kurz vor dem Abgang und verlor weitere 1,200 Punkte. An den anderen vier Geräten turnte er gut und belegte am Ende den 19. Rang.
In einer ausgezeichneten Stimmung im Team wurden auch die wertvollen Ratschläge und Worte Kampfgeist, Selbstvertrauen und Konzentration von Laurent Guelzec vollumfänglich umgesetzt.
Die Resultate an der Spitze bestätigen das hochkarätige Teilnehmerfeld und der enge Kampf um die Medaillenplätze, der mehrheitlich von den Russen, Japanern und Ukrainern geführt wurde. Heute Nachmittag startet als letzter Schweizer Michael Meier im Bodenfinal.