Die Turnnationen setzten sich auch an der Universiade in China durch: 1. Japan (269,200). 2. China (265,650). 3. Rumänien (264,650). Im Kunstturnen der Männer weist die Universiade traditionell eine international starke Besetzung auf. So turnte zum Beispiel im Team Rumänien der in der Schweiz durch mehrfache Teilnahme am <link http: www.swiss-cup.ch _blank>Swiss Cup Zürich bestens bekannte Weltklasseturner Flavius Koczi.
Philipp Friedli, Roland Häuptli, Dennis Mannhart, Mark Ramseier und Kevin Rossi gelang kein fehlerfreier Wettkampf. Dazu Trainer Nicu Pascu: «Wir hatten vier grosse Fehler in der Wertung. Aber auch ohne Fehler hätten wir keine Chance auf einen Finalplatz im Mehrkampf oder in einem Gerätefinal gehabt. Für diese Zielsetzung war das Niveau einfach zu hoch. Das erste Ziel, keine Verletzung, haben wir erreicht, dass wir um nur sechs Zehntel den 12. Rang verpasst haben ist schade, aber „c`est la vie“.» Bester Mehrkämpfer wurde Philipp Friedli (TV Oberbuchsiten), seine 81,950 Punkte reichten für den dritten Reserveplatz im Final der besten 24. Mehrkämpfer. Selbstkritisch äusserte sich Mark Ramseier (81,750 Punkte): «Ich bin beim Sprung gestürzt, auch an den anderen Geräten schlichen sich kleine Fehler ein. Mit meiner Leistung bin ich nicht zufrieden.»
Trotz dieser leichten Enttäuschung sind sich Trainer Nicu Pascu und Disziplinenchef Kunstturnen beim Schweizer Hochschulsport-Verband SHSV Jean-Marc Gilliéron einig: «Die Universiade ist eine sehr gute und wichtige Erfahrung für jeden Turner.»
Renate Ried
News
Universiade: Kunstturner im Mannschaftswettkampf 13.
Das Schweizer Kunstturn-Universadeteam klassierte sich in Shenzen (China) im 13. Rang, avisiert war der zwölfte. Bester Mehrkämpfer wurde Philipp Friedli (TV Oberbuchsiten).