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Trampolin: Zweimal Synchron-Bronze am Weltcup in Valladolid

ahv

Die Schweizer Trampolinturnerinnen und -turner massen sich am 13. und 14. September 2013 am Weltcup in Valladolid (Sp). Im Synchron holten sowohl die Frauen als auch die Männer Bronze.

Nach einer guten Vorbereitung startete das Schweizer Team am Freitagabend zur Einzelqualifikation. Das junge Damenteam turnte stabil, alle Übungen wurden durchgeturnt, leider aber nicht ganz fehlerfrei.

  • Simone Scherer (TV Liestal), 11. Rang, 95,500 Punkte: Turnte einen guten Wettkampf und erreichte mit Rang elf eine sehr gute Klassierung.
  • Fanny Chilo (FSG Morges), 13. Rang, 93,745 Punkte: Einige Unsicherheiten am Schluss der Pflicht. Musste in der Kür 2x Anspringen und startete auch im 2. Versuch nicht optimal, turnte dann sicher aber nicht optimal durch.
  • Anastasija Bosshard (TV Rüti ZH/TV Liestal), 15. Rang, 92,965 Punkte: Turnte an ihrem ersten Weltcup einen soliden Wettkampf.
  • Sylvie Wirth (TV Liestal), 16. Rang, 92,805 Punkte: Verpatzte schon die Pflicht, Kür gelang nicht besser. Konnte ihr Potential nicht abrufen.

Auch im Herrenteam lief nicht alles wie gewünscht

  • Romain Holenweg (FSG Aigle-Alliance), 23. Rang, 96,280 Punkte: Hatte grosse Probleme in der Vorbereitung mit seinem Nacken und konnte nur beschränkt trainieren. Gute Pflicht mit einigen Unsicherheiten am Schluss, ansprechende Kür. Hat das Maximum Mögliche herausgeholt.
  • Simon Progin (FSG Aigle-Alliance), 31. Rang, 63,050: Zeigte eine gute Pflicht mit hoher ToF. Flog leider in der Kür im 4. Sprung raus. Hat an seinem ersten Weltcup gute Erfahrungen sammeln können.
  • Nicolas Schori (Ecublens Actigym), 33. Rang, 59,100 Punkte: Turnte eine sehr gute Pflicht (6. Rang!). Sprang in der Kür im 1. Sprung nicht optimal ab und landete im 3. Sprung auf der Matte. Schade, ein Finalplatz wäre für ihn drin gelegen.

Finalquali trotz Fehlern
Am Samstagmittag ging es mit dem Vorkampf im Synchron weiter. Da es nur je acht Nationen am Start hatte waren die Finalplätze schon erreicht, bei den Damen entscheid sich, welches Team daran teilnehmen wird. Der Wettkampf war denn auch nicht hochstehend und für die Schweizer zum Vergessen. In der Pflicht war Sylvie Wirth erneut von der Rolle. Sie knickte im ersten Sprung weg, konnte sich noch retten, flog aber dann Mitte der Übung doch noch raus. Die Kür gelang ihr zusammen mit Simone Scherer dann recht ansprechend und sie erreichten als Siebte den Final, da das zweite Team mit Fanny Chilo und Anastassija Bosshard in der Kür rausflog und damit den neunten und letzten Rang belegte. Auch bei den Herren ging es nicht besser. Nach guter Pflichtübung, wo aufgrund eines ungleichen letzten Sprunges jedoch nur neun Sprünge gezählt wurden, flog Nicolas Schori schon im zweiten Sprung in der Kür raus. Auch hier resultierte nur der neunte Rang, da aber nur sieben Nationen am Start sind qualifizierten sich Schori und Progin fürs Final.

Schweizer Teams profitierten von Ausfällen
Der Finalabend war spannend, leider jedoch von vielen Ausfällen gezeichnet. Für einmal konnte das Schweizer Team davon profitieren. Im Synchornturnen der Damen starteten Scherer/Wirth als Zweite in den Wettkampf. Mit einer guten Übung legten sie vor und erreichten am Schluss Bronze. Bei den Herren starteten Progin/Schor nach missglücktem Vorkampf den Synchronwettkampf der Herren. Nach gutem Start geriet Progin ins Trudeln und landete im neunten Sprung auf der Matte. Doch vier weitere Paare strauchelten nachher früher so dass das Duo am Schluss doch noch auf dem Broncerang landete.

Obwohl nicht alles wie gewünscht lief war Trainer Roby Raymond am Ende mit den beiden erreichten Medaillen natürlich zufrieden. Dennoch hofft er für den nächsten Weltcup in drei Wochen auf bessere Resultate.

Andy Vogt/ahv

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