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Trampolin: Wyler/Schori Achte am Weltcup in Loulé (Por)

Bereits eine Woche nach dem Weltcupfinale begann am 26. September in Loulé die neue Weltcupsaison. Obwohl einige Nationen sowie auch einige Spitzenturner fehlten, war der Anlass hochkarätig besetzt. Das junge Schweizer Team war durch Nicolas Schori (Chavannes-Renens), Aliaksei Kouhar (Lausanne), Loïc Schir (Bussigny) und Fabian Wyler (Uetikon am See) vertreten.

Die Schweizer zeigten schon im Training einige Unsicherheiten, welche dann leider auch im Wettkampf auftraten. Schori und Schir zeigten eine gute Pflicht, konnten dann aber die Kür nicht wie gewünscht beenden. Schori musste die Übung in der Mitte abändern und landete nach dem letzten Sprung auf der Sicherheitsmatte. Loic Schir brach seine Kür nach dem 9. Sprung vorzeitig ab, da er zu nahe am Rand war. Nach einem sehr guten Pflichtstart setzte Alexis Kouhar den Schlusssprung auf die Matte und auch die Kür konnte er nicht beenden. Besser machte es der Junior Fabian Wyler. Er zeigte Nervenstärke, konnte beide Übungen gut durchturnen und klassierte sich als bester Schweizer auf dem 32. Rang. Einige Haltungsfehler liessen eine bessere Klassierung noch nicht zu.

Gewonnen wurde der hochstehende Wettkampf durch den Olympiazweiten Jason Burnett (CAN), der die Konkurrenz mit einer unglaublichen Leichtigkeit und Höchstschwierigkeiten (17.3 Punkte) klar dominierte. Das Damenfeld war relativ schwach besetzt und wurde von Rosannagh MacLennan (CAN) gewonnen.

Im Synchronturnen zeigten Aliaksei Kouhar und Loïc Schir eine sehr gute Pflicht. Da Schir im Training wiederum Schwierigkeiten hatte, entschied man sich zu einer leichten Kürübung. Diese gelang aber zu wenig gut, so dass nur der enttäuschende 11. Rang resultierte. Fabian Wyler und Nicolas Schori turnten erstmals zusammen, da sich Fabians Standardpartner in der vorletzten Woche verletzt hatte. Trotz nur zwei gemeinsamen Trainings zeigten die beiden eine beeindruckende Leistung. In der Pflicht fehlte zwar noch etwas die Abstimmung, die Kür gelang aber sehr gut, so dass sie als Neunte ins Final rutschten. Dort turnte Wyler leider im 6. Sprung ein falsches Element, so dass es beim 8. Schlussrang blieb. Das Finale war sehr hochstehend und wurde von den Japanern gewonnen.

Für die Schweizer blieb ein durchzogenes Fazit, für den Cheftrainer Roby Raymond gibt es noch viel zu tun, insbesondere an der Stabilität muss gearbeitet werden.

Andy Vogt, Delegationsleiter und Kampfrichter

Resultate: <link http: www.louleworldcup2008.com>www.louleworldcup2008.com

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