- Fanny Chilo (20), Lully S/Morges, FSG Morges/RLZ Waadt
- Romain Holenweg (19), Vouvry, FSG Aigle-Alliance/RLZ Waadt
- Jimmy Raymond (23), Corseaux, FSG Aigle-Alliance/RLZ Waadt
- Nicolas Schori (27), Les Evouettes, Ecublens Actigym/RLZ Waadt
- Sylvie Wirth (20), Arisdorf, TV Liestal/NKL Liestal
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An den 30. Weltmeisterschaften mischt im Trampolin-Einzel- und -Synchronwettkampf, neben 41 weiteren Nationen wie China, Japan oder Kanada, auch die Schweiz mit. Ziel ist, einen Turner unter den ersten 20 und eine Turnerin unter den ersten 24 im Einzelwettkampf zu platzieren. Bei den Männern sowie den Frauen soll im Synchron der Final erreicht werden (Diplom).
Angesichts der Podestplätze im Synchron der Männer (EM-Bronze Schori/Simon Progin) und der Frauen (Weltcup 2014 in Portugal, Silber Chilo/Wirth) sollten die Schützlinge von Cheftrainer Roby Raymond die vom STV festgelegten Ziele erreichen können. «Es wird für die Männer sicher schwieriger, weil im Einzelwettkampf 120 Turner, hingegen bei den Frauen nur 80 Turnerinnen antreten», relativiert Raymond. «Nicolas Schori hat es geschafft, seine Übung mit einer Wertung um die 103 Punkte zu stabilisieren. Damit klassierte er sich dieses Jahr regelmässig zwischen dem 15. und 20. Platz.» Mit dem zweiten Rang am Weltcup, habe das Paar Chilo/Wirth gezeigt, dass es grosse Fortschritte gemacht hat, die es erlaubten, den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen und eine der besten Synchronnoten zu erzielen. «Nun müssen wir in Daytona die EM-Resultate bestätigen», meint Raymond.
Weil sein Synchronpartner Simon Progin bis Ende Jahr krankheitshalber ausfällt, trainiert Nicolas Schori seit einigen Monaten mit Jimmy Raymond. Mit vielversprechenden Resultaten kam das Gespann während den Qualifikationstests nahe an die perfekte Synchronität (9,7).
Ein Jahr vor der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016, erlaubt die WM einen guten Vergleich der Schweizer Turnenden mit der Konkurrenz.
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Alexandra Herzog-Vetsch