Der STV hat entschieden, den 2016 auslaufenden Vertrag mit Cheftrainer Trampolin Roby Raymond nicht zu verlängern. «In den vergangenen acht Jahren ist der Rückstand der Schweiz auf die führenden Nationen immer grösser geworden und das Ziel, sich mit einer Turnerin oder einem Turner für die Olympischen Spielen zu qualifizieren, konnte weder 2012 noch 2016 erreicht werden. Deshalb sind wir der Meinung, dass wir uns in der Sportart Trampolin neu aufstellen müssen», meint Felix Stingelin, Chef Spitzensport des STV.
Raymond wird von seinen Aufgaben entbunden. Die Aufgaben des 53-jährigen Franzosen werden bis auf weiteres durch ein Führungsgremium, bestehend aus Vertretern des STV und der Regionalen Leistungszentren (RLZ) Liestal und Aigle, wahrgenommen. Geleitet wird das Gremium von Christine Meylan, welche ab 2017 die Führung im Ressort Trampolin beim STV übernehmen wird. «Wir schätzen die aktive Mitarbeit und die Unterstützung der RLZ sehr. Sie gibt uns die nötige Zeit für die Nachfolgeregelung und um allfällige strukturelle Anpassungen zu prüfen», ergänzt Stingelin.
Roby Raymond war seit 2006 Cheftrainer des Schweizer Trampolin-Nationalkaders. Die grössten Erfolge in seiner Amtszeit waren der Gewinn der WM-Bronzemedaille 2007 in Quebec (CAN) von Michel Boillet und Ludovic Martin sowie der EM-Bronzemedaille 2014 von Nicolas Schori und Simon Progin, beide in der Disziplin «Synchron».
«Der Schweizerische Turnverband dankt Roby Raymond herzlich für sein grosses Engagement in den vergangenen 10 Jahren und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute», äussert sich Felix Stingelin abschliessend.
Text: Thomas Greutmann
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Trampolin: Vertrag mit Cheftrainer Raymond wird nicht verlängert.
Aktualisierte Version (Original vom 30. September 2016)
Der Schweizerische Turnverband trennt sich vom Cheftrainer Trampolin Roby Raymond. Die Aufgaben des Franzosen werden ad Interim durch Christine Meylan sowie Vertreter der Regionalen Leistungszentren Liestal und Aigle übernommen.